Krankenhaus Weilheim

Ein wichtiger Schritt zur Erweiterung

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Weilheim - Die Stadt Weilheim stimmt einem „temporären“ Bau über dem Versorgungshof des Krankenhauses zu. Er ist ein wichtiger Schritt zur Erweiterung der Klinik.

Für einen wichtigen Baustein des insgesamt rund 30 Millionen Euro teuren Klinik-Umbaus in Weilheim reichte die Krankenhaus GmbH nun den konkreten Bauantrag ein. Dabei geht es um einen Stahl-Ständerbau in Modulbauweise, der in südwestlicher Richtung (entlang der B 2) über dem Versorgungshof des Krankenhauses geplant ist. Der Bauausschuss des Stadtrates stimmte in seiner November-Sitzung einmütig zu.

Bei dem „Erweiterungsbau Süd-West“ handelt es sich um einen „temporären Bau“, in den zwei Stationen aus dem Altbau ausgelagert werden. Laut GmbH-Geschäftsführer Thomas Lippmann sind Patienten darin vom Baulärm abgeschirmt, zudem werde die Bauzeit dadurch verkürzt. Doch die Module, die von der Krankenhaus GmbH erworben werden und im November 2017 bezugsfertig sein sollen, werden voraussichtlich länger stehen als die vier Jahre, die für Sanierung und Erweiterung der Klinik veranschlagt sind. Nach der Bauzeit werde man über den weiteren Bedarf entscheiden, so Lippmann auf „Tagblatt“-Anfrage: „Unser Ziel ist immer, das Weilheimer Haus wachsen zu lassen.“ Die Module hätten jedenfalls „mindestens 25 Jahre Haltbarkeit“. Bei entsprechender Nachfrage könnte auch schon vorher „ein fester Erweiterungsbau“ folgen.

Zunächst geht es aber nur um einen „temporären Bau“, im Bauausschuss war von „zehn bis fünfzehn Jahren“ die Rede. Dagegen einzuwenden hatte das Gremium nichts. Auch dass dafür eine städtische Fläche im Garten in Anspruch genommen wird, geht für die Stadt in Ordnung. „Ich kann nur dafür werben, dass wir diesen Antrag und das ganze Konzept unterstützen“, sagte Johannes Langer, der selbst Mediziner ist und im Weilheimer Stadtrat als Referent für Gesundheit fungiert: Das Weilheimer Krankenhaus habe „in den vergangenen Jahren einen unheimlichen Aufschwung genommen“, so Langer, der Umbau sei „eine ganz tolle Sache“.

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