„Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule Weilheim“

43 Schüler haben Mittlere Reife

Nicht nur das Schuljahr lief anders als geplant, auch die Abschlussfeier musste wegen der Corona-Pandemie anders ausfallen als üblich. Auf dem Pausenhof saßen gestern die 43 Schüler der beiden 10. Klassen der „Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule Weilheim“, die den Mittleren Bildungsabschluss gemacht haben, hinter rot-weißem Absperrband.

Weilheim – Die Redner sprachen aus gehörigem Abstand vom Podest der Eingangstreppe aus, und Schulleiter Rolf Schleich verkündete den Gästen, dass er heuer sogar auf seinen Lieblingssatz, mit dem er bisher seine Abschiedsreden schloss – „das Büffet ist eröffnet“ – verzichten muss.

„Erfolg tritt ein, wenn die Träume größer werden als die Ausreden.“ Diesen Satz gab Klassenlehrerin Ursula Simmeth den Absolventen mit auf den Weg, für den sie ihnen wünschte: „Habt Freude bei dem, was ihr tut.“ Unabhängig von der Ausgangslage sei es wichtig, immer das Beste daraus zu machen: „Es ist wie es ist, aber es wird, was du daraus machst.“

Das Wort „Glück“ im Zusammenhang mit einem Schulabschluss zu verwenden, hält der Vorsitzende des Elternbeirats Simon Bräutigam für unpassend, da ein Schulabschluss „mit Glück nichts zu tun hat“. Er gratulierte den Schulabgängern zu ihrer Leistung und wünschte ihnen Erfolg auf ihrem weiteren Weg.

Die Beste beim Mittleren Schulabschluss war heuer Anna Schütz, die die Gesamtnote 1,56 erzielte. Die weiteren Stockerlplätze belegten Jakob Staebler mit 1,67 und Lena Pröbstl mit 1,78. Am Abend feierten noch die 63 Entlassschüler der 9. Klassen in geschlossener Runde ihren „Qualifizierenden Abschluss“. Die Besten dieses Jahrgangs sind Annalena Keller, Aghead Saeid und Marco Hauke.

Alfred Schubert 

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