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So können Parkdecks ausschauen: Das Foto zeigt eine Anlage in Waldram (bei Wolfratshausen). 

Wohin mit all den Autos?

Weilheim deckt sich mit Parkdecks ein

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Wohin mit den Autos von Besuchern, Pendlern, Beschäftigten und Anwohnern in Weilheim? Immer öfter genannt werden in diesem Zusammenhang Parkdecks. Mögliche Standorte sind bereits in der Diskussion.

Weilheim – Die Diskussionen und Stellungnahmen rund um das Gesamtparkraumkonzept für die Stadt Weilheim laufen immer wieder auf zwei Punkte hinaus: den Mangel an Parkplätzen und die Höhe der Parkgebühren, wobei es bei Letzteren um die in der Innenstadt geht.

In der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses, als die Stellungnahmen der Stadtratsfraktionen zu dem von der Firmas „Gevas“ ausgearbeiteten Gesamtparkraumkonzept diskutiert wurden, zeigte sich, dass die Höhe der Parkgebühren – innerhalb der Stadtmauer kostet die Stunden zwei Euro – nicht mehr das brennendste Thema sind. Die Stadträte folgten fast durchwegs der Auffassung des Büros „Gevas“, dass die aktuelle Staffelung ihren Zweck der Verkehrslenkung und Verkehrsentlastung der Altstadt erfülle. Für die Freien Wähler, die sich bisher vehement für eine Senkung in der Innenstadt einsetzten, zog Walter Weber den entsprechenden Antrag nun zurück. Er soll in neuer Form, abgestimmt auf das gesamte Stadtgebiet, erneut eingereicht werden.

Das größte Augenmerk richten die Stadträte derzeit auf das Schaffen weiterer Parkplätze. Aktuell verfügt die Stadt über rund 2000 Parkplätze, von denen aus die Fußgängerzone zu Fuß in fünf bis zehn Minuten zu erreichen ist. Quer durch die Fraktionen kamen Vorschläge für Parkdecks, denn dort könnten die Autos in einem oder zwei Stockwerken übereinander abgestellt werden. Als Standorte wurden genannt: Am Öferl (für Bahnpendler), auf dem ehemaligen Stadtwerkegelände an der Krumpperstraße, an der Stainhartstraße am Landratsamt, an der Ammerschule, am Unteren Graben und am Maibaumplatz. Als „durchaus sinnvoll“ bezeichnete Dr. Christoph Hessel von „Gevas“ diese Ideen, vor allem, um Platz für Dauerparker und Pendler zu schaffen. „Das muss man aber auch finanziell betrachten“, so Hessel. Mit einer Parkgebühr von einem Euro am Tag sei es sicher nicht getan.

Das auch im Gesamtparkraumkonzept angeregte Anwohnerparken war in der Sitzung Nebenthema. Damit soll noch gewartet werden.

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