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Lichterzauber am Freitagabend am und auf dem Stadtbach.
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Sam Sebastian auf der Bühne am Marienplatz.
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Geballte Zauberkraft: beim Finale des Zauber-Festivals auf dem Marienplatz. 
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Das Trio „Keulikaze“, hier bei einer Show am Marienplatz, konnte sich am Ende über eine Urkunde für seine Jonglage freuen.
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Auf dem Kirchplatz trat auch „Mantenga“ auf.
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„Keulikaze“ mit Zauberei auf dem Kirchplatz.
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Nach einem Auftritt von „Keulikaze“ versuchten Kinder, die Fackeln auszublasen.
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Auf dem Kirchplatz zauberte auch „Mantenga“.

Magisches am Tag und bei Nacht

Zauber-Festival in Weilheim lockte viele an

Ob spektakuläre Darbietungen bei Tag oder Lichterzauber am Stadtbach bei Nacht: Beim Zauber-Festival in Weilheim war für die vielen Besucher eine Menge geboten.

Weilheim – Ein besonderer Zauber lag am Freitag und Samstag über der Weilheimer Innenstadt: Das „Straßen!Zauber!Festival!“ mit langer Einkaufsnacht lockte viele Besucher an. Schon am frühen Freitagnachmittag kündigte ein Zauberzelt am Kirchplatz das Ereignis an. Und damit niemand hungrig bleiben musste ob der vielen Vorführungen, gab es dort auch einen „Streetfood“-Bereich.Eine Familie aus Peißenberg freute sich bei Pommes frites schon auf die Zaubertricks.

Eine Menge Zauberei, Magie und Illusion gab es auf der Hauptbühne am Marienplatz genauso wie vor dem Kaufhaus „Rid“, bei „K & L“, an der Sparkasse, beim Modehaus „Echter“ und in der Zauberhütte. Dort konnten sich die Kinder aus Luftballons Figuren zaubern lassen, wie zwei kleine Buben, die unbedingt ein Schwert haben wollten, und ein junger Mann, der seinen Angebeteten ein rotes Herz schenkte.

Auch wenn das Wetter recht herbstlich war, ließen sich die Besucher von den Künstlern, wie dem Illusionisten Sam Sebastian aus Slowenien, faszinieren. Viel zu lachen gab es auch bei „Mantega“ aus Brasilien, der, nicht ohne vorher einen grünen Zaubertank zu nehmen, mit grüner Flüssigkeit, Reifen oder Kugeln für Spaß und Spannung sorgte. Fein und filigran bewegte sich „ACE-K“ aus Japan, der mit seiner Jonglierkunst das Publikum begeisterte – ebenso wie Mario Richter vom Bodensee, der sich Passanten auf die Bühne holte, um mit ihnen eine freche, verrückte und trickreiche, aber auch nachdenkliche Straßenshow zu bieten.

Ganz besonders umjubelt wurde „Keulikaze“ aus Landshut. Die drei jungen Männer zeigten am Freitagabend eine atemberaubende Feuershow. Die Zuschauer wurden angehalten, mitzumachen und „Oh“, „Ui“ und „eins, zwei, Risiko“ zu rufen, als Mitwirkende wurden furchtlose Freiwillige aus dem Publikum geholt.

Auch Wünsche durften an diesem zauberhaften Freitagabend geäußert werden: In Scharen strömten die Besucher am Stadtbach entlang, der mit Fackeln und Kerzen hell erleuchtet war. An der Kneipp-Anlage wartete die „Wunschfee“ (Lilith Jappe), um die Wünsche – wie „ich möchte wachsen“, „gute Schulnoten“ oder „Gesundheit“ – gegen eine kleinen Obolus mit einer Kerze in einem kleinen Behälter zu Wasser zu lassen.

Der Samstagvormittag war dann verregnet, so kamen nur wenige Besucher zur Fortsetzung des Festivals. Auch die Zauberer machten sich rar, bis mittags die Sonne kam.

Für die beste Zauberei, gewählt vom Publikum, gab es beim Festival Urkunden, und zwar für „Keulikaze“, Mario Richter und „Mantega“, überreicht von Thomas Gerloff, Vorsitzender des Vereins „ZaubererFünfseenland“. Der Verein präsentierte das Festival zusammen mit dem Verein für Standortförderung und der Stadt Weilheim. Und wer alle Zauberkünstler nochmals sehen wollte, konnte am Samstagabend die große Varieté-Show im Stadttheater besuchen.

Inge Beutler

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