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Über zehn Jahre „Come In“ freuen sich (v.l.) Erzieherin Lorenza Kretschmer, Timo Dahlenburg (Erzieher im Anerkennungsjahr), Nina Hofmann und Karin Hinzpeter-Gläser. 

Zehn Jahre “Come In“

Im Juze gibt‘s jeden Monat was zu feiern

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Zu seinem zehnjährigen Bestehen  bietet  das Jugendhaus  „Come In“ zahlreiche Aktionen.  Die „Jubiläumsfeier“  geht im November über die Bühne.

Weilheim – Gemeinsame Filmabende, Workshops im hauseigenen Tonstudio oder auch Beratung beim Bewerbungsschreiben: Im Weilheimer Jugendhaus „Come In“ ist viel geboten für Jugendliche aus der Region. Da die Einrichtung an der Pütrichstraße 2018 ihr zehnjähriges Bestehen feiert, ist für dieses Jahr ein besonderes Programm geplant.

Wie Nina Hofmann, die seit einem Jahr als pädagogische Mitarbeiterin im Haus tätig ist, erklärt, gibt es anlässlich des runden Geburtstags „jeden Monat etwas zu feiern“ – von der Faschingsparty im Februar bis zur großen „Jubiläumsfeier“ mit Band und Feuershow im November. „Die Jugendlichen werden bei der Durchführung, aber auch schon bei der Auswahl der Veranstaltungen miteinbezogen. Das macht den Charme unseres Hauses aus“, so Hofmann. Rund 30 bis 50 Jugendliche würden regelmäßig ins „Come In“ kommen – die meisten sind zwischen 14 und 16 Jahre alt.

Neben verschiedenen Feiern gibt es im Laufe des Jahres noch weitere „Highlights“: Für Februar ist ein Graffiti- Projekt geplant, einen Monat später wird der hauseigene Fitnessraum eröffnet. Auch bei der Weilheimer „KultUHRnacht“ im März und auf der Französischen Woche wird das Jugendhaus vertreten sein.

Mit Hofmann zusammen arbeiten zwei hauptamtliche Erzieher sowie ein Erzieher im Anerkennungsjahr im Haus. Personalengpässe, mit denen das „Come In“ in der Vergangenheit einige Male zu kämpfen hatte, gebe es aktuell nicht mehr, so Hofmann: „Hier sind immer mindestens zwei Mitarbeiter vor Ort. Die Jugendlichen haben die Chance, sich frei auszuprobieren – aber falls es doch einmal Probleme gibt, sind wir da.“

Seit April 2017 bietet das „Come In“ zudem eine ganz spezielle Form der Jugendarbeit an. Im Rahmen des Projektes „KRASS – KReative Arbeit Statt Sozialstunden“ können junge Menschen Sozialstunden in Form von gemeinnütziger Arbeit am Haus und kreativen Tätigkeiten wie Kochen, Malen, Schreiben oder Fotografieren ableisten. Dabei werden sie vom Team des Jugendhauses betreut. Bisher haben sieben Jugendliche am Programm teilgenommen, sechs davon haben „KRASS“ erfolgreich abgeschlossen. Im Landkreis ist dieses Angebot einmalig.

Über die vielen verschiedenen Angebote für Jugendliche und das Jubiläum des Hauses freut sich auch Karin Hinzpeter-Gläser vom Kinder- und Familienbüro: „Die offene Jugendarbeit gibt es in Weilheim schon viel länger. Aber mit dem Einzug in das Haus an der Pütrichstraße im November 2008 haben wir einen tollen Standort gefunden, der mitten im Stadtgeschehen ist.“

Einen großen Wunsch für die Zukunft haben die Mitarbeiter des Jugendhauses auch schon. „Wir würden sehr gerne noch den Dachboden des Hauses ausbauen. Der Platz wäre perfekt für Jugendliche, die zum Beispiel zusammensitzen und Musik machen wollen“, sagt Hofmann.

Marion Neumann

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