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Zur Vorstellung des ZMC kamen (v.l.) Thomas Lippmann, Dr. Florian Soldner, Dr. Thomas Löffler, Marcel Ziegler, Klaus Lederer und Dr. Florian Faber in den Schockraum der Klink. 

„Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie“ eröffnet

Fünf Fachärzte machen gemeinsame Sache

Das Weilheimer Krankenhaus hat ein „Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie“ eröffnet. Es richtet  sich an Patienten, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben.

Weilheim – Die Bevölkerung wird älter, und die Nachfrage nach medizinischen Leistungen steigt, weil mit zunehmendem Alter Verschleißerscheinungen am Körper eine immer größere Rolle spielen. Aus diesem Grund wird das Leistungsspektrum des Weilheimer Krankenhauses erweitert, wie Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH, bei einem Pressegespräch sagte.

„Gesundschrumpfen geht nicht“, so Lippmann. Wenn ein Krankenhaus langfristig Bestand haben solle, müsse in seine Entwicklung investiert werden – und zwar in einer sinnvollen Reihenfolge. Zuerst brauche es gute Fachkräfte, dann die Geräte, welche die Ärzte für ihre Arbeit brauchen, und schließlich auch die entsprechenden Räumlichkeiten. Mit dem neuen „Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie“, kurz ZMC, in dem unter der Leitung von Dr. Thomas Löffler fünf Fachärzte zusammenarbeiten, mache das Krankenhaus einen wichtigen Schritt in die Zukunft. Patienten seien hier nicht mehr in einer Abteilung, sondern in einem Krankenhaus, in dem alle Spezialisten zu ihnen kommen, die ihnen bei Problemen mit dem Bewegungsapparat, also mit Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenken, helfen können. Ziel sei dabei immer die schnellstmögliche Wiederherstellung der Mobilität und der Schmerzfreiheit der Patienten, wobei konservative Therapie Vorrang vor einer Operation habe, so Lippmann.

In dem Kompetenzzentrum arbeiten die Fachärzte für Wirbelsäulen- und Unfall-Chirurgie und Orthopädie Chefarzt Dr. Thomas Löffler, Leitender Oberarzt Dr. Florian Faber, Oberarzt Klaus Lederer und Oberarzt Marcel Ziegler sowie der Facharzt für Wirbelsäulen-Chirurgie Chefarzt, Dr. Florian Soldner.

Laut Geschäftsführer würden Investitionen wie die in das ZMC nicht so schnell zum Abbau von Defiziten führen, man müsse sich aber die Frage stellen: „Welchen Auftrag haben wir?“ Das Krankenhaus sei nicht auf Gewinnmaximierung angelegt, sondern habe den politischen Auftrag, den Nutzen für die Patienten zu steigern. „Medizin zu den Patienten zu bringen“ sei daher wichtig, besonders für ältere Menschen, die „nicht mehr so mobil sind“, sagte Lippmann. 

Alfred Schubert

Alfred Schubert

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