Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Bald Vergangenheit: Wenn die neue Zufahrt zum Gewerbegebiet "Achalaich" gebaut wird, werden  am Trifthofanbinder die Spur aus Weilheim (links) und die Spur nach Peißenberg (rechts) eingeebnet. Dann geht es nur noch geradeaus zur Südspange und zur B2.

Zufahrt zum neuen Gewerbegebiet

Neuer Kreisel für „Achalaich“

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Weilheim - Um das Gewerbegebiet „Achalaich“ zu erschließen, wird ein neuer Kreisel samt Zufahrt erstellt. Im Gegenzug wird ein Teil des Trifthofanbinders zurückgebaut.

Blick in die Zukunft: Der Plan für die neue Zufahrt zu den Gewerbegebieten "Trifthof" und "Achalaich".

Das Gewerbegebiet „Achalaich“ steht immer wieder im Mittelpunkt der Stadtratssitzungen in Weilheim. In der Maisitzung drehte sich alles um den Punkt „Änderung Erschließungssituation“. Viel zu verstehen war für Außenstehende dabei aber nicht, denn die Pläne erschlossen sich nur Insidern wie den Stadträten.

Klar wurde aber, dass die Stadträte bei einer neu geplanten Zufahrt einer (großen) Anschluss-Variante 1b den Vorzug vor einer (kleinen) Variante 1a gaben, die in der Sitzung aber keine Rolle mehr spielte. Bei 1a bliebe der bestehende Trifthofanbinder, wie er ist, es hätte auch keine neue Zufahrtsstraße gegeben. Etwa auf halber Strecke zwischen Staatsstraße und Gewerbegebiet wäre dazu im Verlauf der Straße ein Kreisel gebaut worden, der eine Abfahrt zu „Achalaich“ gehabt hätte.

Letztlich ist es jetzt aber so, dass 1b zum Tragen kommt. Somit wird an der Verbindung von der Staatsstraße zum Trifthof ebenfalls ein neuer Kreisel gebaut, er erhält aber eine zusätzliche, große neue Zufahrt. Einige Teile des bestehenden Anbinders werden deswegen nicht mehr gebraucht, sie werden zurückgebaut, sprich eingeebnet. Die Abbiegespur am Trifthofanbinder zur Staatsstraße in Richtung Peißenberg kommt ebenso weg wie die Abbiegespur aus Richtung Weilheim von der Staatsstraße zur Straße zum Trifthof.

Wer künftig aus Richtung Peißenberg oder Weilheim in den Trifthof oder ins neue Gewerbegebiet „Achalaich“ (und zurück) will, der muss über die neue Straße fahren. Diese schwenkt – aus Richtung Weilheim gesehen – weit vor dem Trifthofanbinder rechts nach Westen ab und mündet in einem großen Bogen in einen neuen Kreisel, der an der Straße entsteht.

Von dem neuen Kreisel, „Vollanschluss“ genannt und Favorit des Staatlichen Bauamtes, geht es dann in die Gewerbegebiete „Trifthof“, „Achalaich“ – und zur Südspange. Gerade diesen Anschluss zur Südspange, den der jetzige Anbinder nicht bieten kann, unterstrich Dr. Claus Reindl, Fraktionschef der BfW, als positiv. „Die neue Anbindung löst die Probleme“, sagte er, zumal der „Turbokreisel“ vom Tisch sei. Der sollte ursprünglich an der Abzweigung nach Polling an der Staatsstraße entstehen,

CSU-Stadträtin Uta Orawetz und Grünen-Stadtrat Dr. Eckart Stüber sprachen sich in der Sitzung vehement gegen die neue Zufahrt aus. Orawetz kritisierte den Rückbau des Trifthofanbinders und fand es unsinnig, dass Autos vom Trifthof künftig über den Kreisel und die neue Zufahrt erst Richtung Weilheim fahren müssten, ehe sie nach Peißenberg abbiegen könnten. „Das ist Vergeudung von Steuergelder“, sagte sie. Stüber stieß in das gleiche Horn und prangerte zudem einen unnötigen Flächenverbrauch an.

Dem Vernehmen nach schlägt der Bau der neuen Zufahrt mit rund 620 000 Euro zu Buche, inklusive der Kosten für das Grundstück. 100 000 Euro entfallen allein auf den Rückbau der beiden Fahrbahnen von und zur Staatsstraße am Trifthofanbinder.

Mit sechs Gegenstimmen passierte der Straßenneubau den Stadtrat. Dagegen stimmten die Grünen-Stadträte Honisch, Grehl und Stüber sowie Petra Arneth-Mangano (SPD), Uta Orawetz (CSU) und Wolfgang Mini (parteilos).

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