Mitten in Ebersberg: Wohnhaus steht in Flammen - Großeinsatz läuft

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Modern und behindertenfreundlich präsentiert sich nach gut einjährigem Umbau der Weilheimer Bahnhof. Die neuen Dächer sind allerdings umstritten. F

weilheim

Zug um Zug zur Barrierefreiheit

Anfang Mai vergangenen Jahres war großer Spatenstich für den barrierefreien Umbau des Weilheimer Bahnhofs. Am 26. Juni wird mindestens so groß das Ergebnis der Arbeiten gefeiert. 

Weilheim – „Die Kosten liegen im Plan, ebenso der Zeitplan“: Das teilte eine Sprecherin der Bahn im Vorfeld der Einweihung der umgebauten Station mit. Das heißt, der Umbau wird mit 11,5 Millionen Euro zu Buche schlagen und er wird bis 26. Juni so gut wie über die Bühne sein. „Nach dem 26. Juni und bis voraussichtlich Ende Juli wird unter anderem noch der Treppenabgang zur Personenunterführung am Hausbahnsteig überdacht und der Aufzug am Hausbahnsteig in Betrieb genommen“, so die Bahnsprecherin.

Derzeit allerdings haben alle

Arbeiten nur ein Ziel: das Herausputzen des Bahnhofs für die große Einweihungsfeier am 26. Juni. Der Bahnhof, der einer der großen Kreuzungsbahnhöfe im Süden Münchens mit bis zu 8000 Pendlern an einem Werktag ist, wird damit in den Kreis der insgesamt rund 400 barrierefrei ausgebauten Bahnhöfe im Freistaat aufgenommen, weitere 600 stehen noch auf der Warteliste. Zur Einweihung werden unter anderem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sowie Berthold Huber, Personenverkehrsvorstand der DB, erwartet.

Für Weilheim haben die beiden ein besonderes Geschenk dabei: Gemeinsam mit Vertretern des Freistaates und Weilheims Bürgermeister Markus Loth werden sie in einem symbolischen Akt nicht nur den umgebauten Bahnhof eröffnen, sondern auch einen ICE-Zug auf den Namen „Weilheim i. OB“ taufen. Und spätestens an diesem Tag will die Bahn auch die genauen Daten verraten, welcher ICE nach dem Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres wann in Weilheim halten wird.

Der Weilheimer Bahnhof, der 1866 eröffnet wurde, im April 1945 durch Bomben der amerikanischen Streitkräfte zerstört wurde und dessen Bahnhofsgebäude mit Schalterhalle in den 1960er Jahren in seiner heutigen Form entstand, wird in mehrfacher Hinsicht herausgeputzt: Das Empfangsgebäude wird gestrichen und der Baustellenbereich geputzt.

Zudem wird der Zugzielanzeiger an Gleis 1 montiert und die neue Anlage zur Fahrgastinformation installiert. Außerdem wird noch an der Elektrotechnik, an der Montage der Geländer und der Installation der Aufzüge gewerkelt. „Geplant ist, dass die Aufzüge an den Bahnsteigen B und C zum 26. Juni in Betrieb gehen“, so die Bahnsprecherin.

gre

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