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Das Weilheimer Lichtkunst-Festival – hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2016 – geht heuer in die zweite Runde. 

2. lichtkunst-festival am 19./20. Oktober  

Es wird wieder Licht in Weilheim

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Lichtkunst-Festival, die zweite: Nach dem Riesenerfolg von 2016 gibt es am 19./20. Oktober eine Neuauflage in Weilheims Altstadt. Tausende Besucher werden erwartet – und dürfen sich auf neue, spektakuläre Projektionen freuen.

Weilheim – Das begehbare Lichtermeer am Marienplatz, die blumigen Lichtmalereien an der Stadtmauer, die tanzende Fassade der Musikschule: Die Bilder vom Festival 2016 haben viele Einheimische und Gäste noch lebhaft im Kopf. Jetzt sorgt der Verein „Lichtkunst Weilheim“ für neue Bilder. Der künstlerische Leiter Philipp Geist (42) – der in Weilheim aufgewachsen und selbst ein weltweit gefeierter Lichtkünstler ist – hat für Freitag, 19., und Samstag, 20. Oktober, jeweils 19 bis 23 Uhr, wieder mehrere spannende, international tätige Kollegen eingeladen. Sie entwickeln ihre Projekte zum Teil extra für die Weilheimer Schauplätze, das Weilheimer Festival – das bei freiem Eintritt und jedem Wetter stattfindet.

„Wir werden wirklich tolle Arbeiten zu sehen bekommen!“, freut sich Programmleiterin Gabriele Zelisko. Geist selbst wird wieder den Marienplatz und die umliegenden Häuser in bewegte, malerische Lichtskulpturen verwandeln. „Fading Weilheim“ nennt er die Weiterentwicklung seiner großflächigen, begehbaren Licht- und Videoinstallation. Für das Gattingerhaus, das durch seine Lüftlmalereien bekannte Gebäude am Ende der Pöltnerstraße, entwickelt László Bordos aus Budapest eine audiovisuelle Arbeit. Er sorgte in der Vergangenheit mit Fassadenprojektionen etwa in Mexico City oder im australischen Adelaide für Aufsehen; man darf gespannt sein, wie er in seiner High-Tech-Bildsprache mit den traditionellen Motiven des Gattingerhauses umgeht.

Aus Berlin kommt „Theater Anu“, um an sechs Orten in der Weilheimer Altstadt poetische Geschichten aus Licht und Performance zu erzählen. „Hinter hunderten von Wassergläsern entstehen surreale Bilder, Schattenspiele erinnern an traumreiche Nächte, mythische Figuren beleben die Gassen“, erklärt Zelisko.

Auch ein P-Seminar des Gymnasiums Weilheim steuert eine Präsentation bei (zu der Philipp Geist den Anstoß gegeben hatte). Außerdem sind im Stadttheater, im Lindnerstadl, imStadtmuseumund auch in einer Kirche Skulpturen, Projektionen und Screenings verschiedener Künstler zu sehen. Zentraler Treffpunkt mit Gastronomie und Infostand wird wieder der Kirchplatz sein.

Der Lichtkunst-Verein bietet an beiden Abenden Führungen an, bei denen viel über die Künstler und ihre Arbeiten zu erfahren ist. Im Festivalstadl sind Talks mit den Lichtkünstlern geplant – und es wird heuer auch ein Programmheft geben, in dem alle Projekte vorgestellt werden.

„Die Weichen sind gestellt für zwei Tage Festivalatmosphäre in der Weilheimer Altstadt“, sagt Zelisko, die 2. Vorsitzende von „Lichtkunst Weilheim“. Und sie betont: „Grundlage dafür sind ein erhebliches Maß an ehrenamtlicher Arbeit und das Engagement von Sponsoren, ohne deren Unterstützung das alles nicht möglich wäre.“

Das komplette Programm des 2. Lichtkunst-Festivals ist ab 25. September auf www.lichtkunst-weilheim.de zu finden. Ab diesem Zeitpunkt können auch die Führungen gebucht werden.

Magnus Reitinger

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