Die Sanierung der Stadtmauer ist ein Dauerthema. Foto: rr

"Weilheim steht gut da"

Weilheim - Von der Ankunft hunderter Asylsuchender bis zur BR-Radltour reichten die Themen, die Bürgermeister Markus Loth in seinem Rückblick ansprach.

Das Thema „Asylsuchende“ stand ganz am Anfang seiner Ausführungen über das Jahr 2015, deren Schwerpunkte ansonsten Fakten rund um Bauprojekte und Großereignisse waren.

Die Aufnahme der Flüchtlinge und Asylsuchenden „hat manche Anstrengung gekostet“, so Loth, „aber diese Aufgabe wurde gut gemeistert“, vor allem dank der großen Hilfsbereitschaft vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger. Loth: „Dafür möchte ich allen auch im Namen des Stadtrates ganz herzlich danken“. Für Weilheim „war und ist es selbstverständlich“, Menschen aufzunehmen, die in ihrer Heimat Schreckliches durchmachen mussten“, so der Bürgermeister weiter. Bei aller Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge „dürfen wir nicht vergessen, dass es auch arme und hilfsbedürftige Einheimische gibt“, mahnte er. Es müsse deswegen darauf geachtet werden, dass es zu keiner Konkurrenz komme, „zum Beispiel bei der Wohnungsvergabe“.

In Sachen „Wohnungsbau“ wird sich in Weilheim im kommenden Jahr einiges tun, es steht die Erschließung der vier großen neuen Wohngebiete am Gögerl, am Prälatenweg, am Hardtfeld und an der Pöltner Kirche an. Zudem werden an der Lindenstraße 37 Sozialwohnungen durch die „Wohnbau“ errichtet.

Zu den „Dauerbrennern“, die sich über Jahre hinziehen, gehört die Sanierung des Rathauses. Heuer wurde der Westflügel abgerissen, er wird derzeit durch einen Neubau ersetzt. 2016 soll dann auch die Pforte neu gestaltet werden.

Beim „Dauerbrenner“ namens Stadtmauer wurde der Abschnitt am Theaterplatz heuer fertiggestellt, bei dem Am Riss sollen die Arbeiten nächstes Jahr abgeschlossen werden. Und bei einem der teuersten „Dauerbrenner“, dem aktuell über 20 Millionen Euro teuren Hochwasserschutz am Angerbach, wurden 2015 die Unterlagen zur Planfeststellung eines ersten Bauabschnitts abgegeben, „insgesamt 24 dicke Leitzordner“. so Loth.

Ein Ende zeichnet sich inzwischen bei der Sanierung der Heilig-Geist-Spitalkirche ab. Loth dankte den Initiatoren der Benefiz-Aktion, durch die Spenden in Höhe von 50 000 Euro zusammengekommen sind. Es konnten aber auch Großprojekte abgeschlossen werden. So wurden die sanierte und erweiterte Mittelschule und der Neubau der Stadtwerke eingeweiht.

Und dann zählte Loth noch einige Großveranstaltungen auf, wobei er eine als das Event schlechthin bezeichnete: die BR-Radltour samt Open Air mit Andreas Bourani und 14 000 Besuchern auf dem Volksfestplatz.

Weilheim, so Loth, „steht gut da“. Das habe die Stadt „den Leistungen, der Kompetenz und dem Elan der hier arbeitenden und wirkenden Menschen zu verdanken“, und das gehe auch auf die anhaltend gute Konjunktur zurück. gre

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