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Symbolfoto.

30-Jähriger hatte Kunde im Supermarkt geschlagen

Nigerianer löst größeren Polizeieinsatz aus

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Weilheim - Ein Streit in einem Weilheimer Supermarkt durch einen alkoholisierten Asylbewerber löste am Dienstag einen größeren Polizeieinsatz aus. Auslöser  war ein Nigerianer (30), der einen Weilheimer schlug.

Der Mann kaufte um 18.49 Uhr mit einem Freund in dem Supermarkt an der Töllern-Allee mehrere Dosen Bier. Schon zu diesem Zeitpunkt war der Nigerianer alkoholisiert, so die Polizei. An der Kasse drängelte er sich vor, während sein Begleiter Kunden beschimpfte. Ein 40-jähriger Weilheimer verbat sich das Vordrängeln und sagte das dem 30-Jährigen, worauf ihm dieser ins Gesicht schlug. Der Weilheimer war durch diesen plötzlichen Angriff so überrascht, dass er sich nicht wehrte. Allerdings hatte sein Bruder den Vorfall mitbekommen und ging nun auf den Nigerianer los.

 Eine Polizeistreife konnte die Streithähne trennen. Während der Anzeigenaufnahme zeigte sich der Nigerianer aber weiter aggressiv und wurde in Gewahrsam genommen.

 Der gesamte Vorgang hatte sich wohl bei den anderen Bewohnern  des Asylbewerberheims herumgesprochen, weshalb kurz darauf drei Freunde des Afrikaners bei der Polizei Am Meisteranger auftauchten und lautstark dessen Freilassung forderten. Die Beamten nannten dem Trio den Grund des Gewahrsams und drängten es schließlich aus der Wache. Das wiederum hatte unter den Asylbewerbern am Leprosenweg für so viel Verärgerung gesorgt, dass sich mehrere von ihnen äußerst aggressiv gegen die Sicherheitskräfte der Asylbewerberunterkunft verhielten. Insbesondere ein 20-jähriger Nigerianer tat sich als Aufwiegler hervor, heißt es im Polizeibericht.

 Die angespannte Lage ließ sich nicht beruhigen, weshalb ein starkes Polizeiaufgebot zum Leprosenweg fuhr und den 20-Jährigen in Gewahrsam nahm. „Danach war der Aufruhr schlagartig vorbei“, so die Polizei. Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

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