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Agenda-Treffen im Rathaus mit (v.l.) Stadträtin Uta Orawetz, Claudia Hanke (Sprecherin AK „Eine-Welt“), Stadträtin Ragnhild Thieler, Friederike Vogel (Sprecherin AK „Verkehr“), Brigitte Gronau (Sprecherin AK „Gemeinwohl-Ökonomie“), Birgitt Hofmann (neue Sprecherin AK „Natur“), Giselher Propach (AK „Natur“), Monika Propach-Voeste (AK „Natur“), Dr. Ulf Knabe (AK „Senioren“), Bürgermeister Markus Loth, Reinhard Schmieder (AK „Wirtschaft“), Prof. Stefan Emeis (AK „Energie“), Peter Mayer (AK „Stadtentwicklung“) und Stadträtin Romana Asam.

bürgerbeteiligung

„Agenda“-Arbeit ist Gedulds-Arbeit

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Weilheim – Im kommenden Jahr sind es 20 Jahre, dass aus der Weilheimer Bürgerschaft heraus die „Lokale Agenda 21“ gegründet wurde. Die erste Veranstaltung war am 15. Oktober 1997. Das soll gefeiert werden.

Die „Agenda“-Gruppen aus Weilheim planen für Herbst ein Fest. Dazu soll es eine kleine Festschrift geben, die derzeit erarbeitet wird.

Im Jahr 19 nach der Gründung hatten die Sprecher von acht Weilheimer „Agenda-21“- Gruppen wieder eines ihrer regelmäßigen Treffen mit Vertretern der Stadt, um über ihre Vorhaben zu reden. Dabei zeigte sich: „Agenda“-Arbeit ist Geduldsarbeit, denn viele der von Bürgern entwickelten Projekte müssen viele Hürden nehmen.

Monika und Giselher Propach vom Arbeitskreis (AK) „Natur in und um Weilheim“ ernteten reichlich Applaus für ihren Bericht über Neu- und Nachpflanzungen, die Einweihung des Baumlehrpfads sowie die Arbeiten am Gögerl-Projekt. Den Propachs geht es um eine Umgestaltung des Gögerl-Areals in einen Landschaftspark, die Stadt sieht den Begriff „Landschaftspark“ aber kritisch.

Dr. Ulf Knabe vom AK „Senioren“ vermeldete unter anderem, dass alle Geräte für den geplanten Bewegungsparcours am Stadttheater gekauft sind und aufgestellt werden könnten. Bürgermeister Markus Loth warb aber laut, so eine Mitteilung der „Agenda“, um Verständnis, dass sich der Aufbau noch etwas verzögern könnte. Der Standort für den Parcours, die Grünfläche an der Theatergasse, werde wahrscheinlich für die Baustellen-Einrichtung der weiteren Innenstadtsanierung benötigt.

Die anderen Agenda-Sprecher referierten ebenfalls kurz über ihre Tätigkeiten. Brigitte Gronau, Sprecherin des AK „Gemeinwohl-Ökonomie“, informierte darüber, dass es immer wichtiger werde, sich mit einer „Nicht-Finanzbilanz“ zu beschäftigen – da diese für große Betriebe ab 2017 verpflichtend sei.

Nichts Neues gab es über die Neuauflage eines Leitbilds für Weilheim zu berichten. Anfang 2017 soll ein neuer Entwurf bearbeitet werden. Loth bedankte sich bei dem Koordinierungstreffen bei Monika Propach-Voeste, Sprecherin des AK „Natur“, für ihre jahrlange Arbeit mit einem Blumenstrauß. Die ehemalige Stadträtin legte ihr Amt als AK-Sprecherin nieder. Ihre Nachfolgerin ist Birgitt Hofmann.  

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