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Die elf Auszubildenden wurden gestern von Marina Gattinger (3.v.li, hinten), der Projektverantwortlichen für Weilheim bei der IHK, zu Ausbildungs-Scouts geschult. Anja Fischer (hinten links) ist angehende Werkzeugmechanikerin, Simon Annen (3.v.li., vorne) lässt sich zum Industriekaufmann ausbilden. 

Azubis informieren Schüler

Ausbildung soll Schule machen

Weilheim - Die IHK qualifiziert derzeit elf Azubis zu „Ausbildungs-Scouts“. Sie sollen Schüler über Berufe informieren.

 Es ist noch gar nicht so lange her, dass sie Schüler waren, nun stehen sie bald selber vor Schulklassen, um anderen etwas über ihre Ausbildung zu erzählen. Damit sie darauf vorbereitet sind, haben gestern elf Auszubildende aus den verschiedensten Berufen der IHK an einem Tagesseminar teilgenommen, das sie zu „IHK-Ausbildungs-Scouts“ geschult hat.

„Wir wollen so einen Beitrag zur Berufsorientierung leisten und Schüler für die duale Berufsausbilung begeistern“, sagt Marina Gattinger, die die Projektverantwortliche für die Region Weilheim bei der IHK für München und Oberbayern ist. Das große Ziel sei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Mit diesem Projekt, das zunächst bis Mitte des Jahres 2018 läuft und vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert wird, will die Bayerische IHK bis zum Jahr 2018 rund 100 000 bayerische Schüler über die Vielfalt der Lehrberufe und die guten Karrierechancen nach der Ausbildung informieren. Dazu sollen rund 3000 Azubis zu Ausbildungs-Scouts geschult werden, die dann in die Klassen der allgemeinbildenden Schulen gehen und den Schülern dort etwas über ihre Lehre erzählen.

„Das geschieht nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe“, erläutert Gattinger. Das sei das Besondere an diesem bayernweiten Projekt. „Es ist ja noch gar nicht so lange her, dass die Azubis selber in der Situation waren, in der die Schüler gerade sind.“

Denen, die noch nicht so recht wissen, welche Richtung sie nach der Schule einschlagen wollen, werden die verschiedensten Berufe vorgestellt: Gestern bereiteten sich unter anderem ein angehender Industriekaufmann, ein angehender Mechatroniker, eine angehende Tourismuskauffrau und ein angehender Trockenbaumonteur auf ihre Aufgabe als Ausbildungs-Scouts vor. Die Scouts sind zwischen 16 und 23 Jahren alt, die meisten von ihnen befinden sich bereits im zweiten Lehrjahr. „Die Scouts sollen nah an den Schülern sein und schon etwas über ihre Ausbildung erzählen können“, sagt Gattinger.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Ausbildung und möchte andere dazu ermutigen, ebenfalls diesen Weg zu gehen“, sagt Anja Fischer, die eine Ausbildung zur Werkzeugmechanikerin absolviert. Simon Annen ist angehender Industriekaufmann. Ihm gefällt an seinem künftigen Beruf, dass er vielseitig und interessant ist und dass er viele Entwicklungsmöglichkeiten birgt, sagt er. Davon will er den Schülern und Schülerinnen in den Klassen, die er besucht, erzählen. 

Bei Interesse

können sich Schulen, die von den Ausbildungs-Scouts besucht werden wollen, sowie Unternehmen und Auszubildende bei Marina Gattinger unter der Telefonnummer 089/511 620 47 melden.

kh

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