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Etliche Pendler sind genervt von dem Bahn-Chaos auf der Werdenfelsstrecke.

Werdenfelsstrecke

Bahn soll Zug-Chaos erklären

Weilheim - Der Weilheimer Bürgermeister Markus Loth hat Vertreter von DB-Regio in die Stadtratssitzung am Donnerstag gebeten. Sie sollen erklären, wie es zu den chaotischen Zuständen auf der Werdenfelsstrecke kommen kann.

Die Bahn hatte viel versprochen: einen Halbstundentakt zwischen München und Weilheim sowie neue Züge auf der gesamten Werdenfelsstrecke ab dem Fahrplanwechsel im Dezember. Was kam, war Chaos. Kaum ein Tag verging, an dem nicht Züge ganz ausfielen oder zu spät kamen. Betroffen davon waren allein rund 1500 Weilheimer, die jeden Tag Richtung München zur Arbeit oder Uni pendeln.

Aus den Reihen der Berufspendler, aber auch von anderen Fahrgästen hagelte es Beschwerden, auch bei der Stadt Weilheim gingen zahlreiche ein. „Viele Weilheimer haben mich wegen der Probleme auch persönlich angesprochen“, sagte Bürgermeister Markus Loth (BfW) gestern zur Heimatzeitung. Er habe sich deswegen mit der DB Regio in Verbindung gesetzt und die Verantwortlichen dort gebeten, „das weitere Vorgehen und die geplanten Maßnahmen zur Abhilfe des eingeschränkten Bahnverkehrs aufzuzeigen“, so Loth. Gleich zu Beginn der öffentlichen Sitzung am Donnerstag (19 Uhr im großen Saal des Rathauses) wird Thomas Heinrich, Sprecher der Geschäftsleitung von DB Regio Oberbayern, laut Loth „über das weitere Verfahren berichten“.

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