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Aushängeschild in Aktion: Die Bigband des Gymnasiums Weilheim feierte am Samstagabend 30-jähriges Bestehen. 

Bigbands des Gymnasiums Weilheim

Was für eine Mannschaft!

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Weilheim - Die Bigbands des Gymnasiums Weilheim gibt es seit 30 Jahren. Zum Jubiläumskonzert kamen  800 Zuhörer in die Stadthalle

Die nackten Zahlen wären ja schon beeindruckend genug: 30 Jahre Bigband des Gymnasiums Weilheim mit mindestens 200 Auftritten und regelmäßigen Auszeichnungen. Und nun zum 27. Mal ein praktisch ausverkauftes Jahreskonzert vor 800 Zuhörern in der Stadthalle, bei dem 64 junge Musiker in drei Ensembles auftraten...

Doch noch viel eindrucksvoller ist es, diese Bigband zu hören, ihre Begeisterung zu spüren: Beim „Jubiläumskonzert“ vergangenen Samstagabend zeigte sie sich in glänzender Spiellaune und höchster Konzentration – bestens eingestellt für den Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“, bei dem man Anfang Mai in Kempten das Land Bayern vertritt.

Mit Bob Mintzers fast zehnminütigem Bravourstück „Computer“, rhythmisch so reizvoll wie vertrackt, zeigte die Bigband gleich zum Auftakt, was geht. Imposant waren die Soli, stark aber vor allem die „Mannschaftsleistung“: Da saß jeder Einsatz unter der Leitung von Arthur Lehmann, spielte jeder Einzelne auf den Punkt, und stets war der Spaß an der Sache zu sehen. Gymnasiums-Direktor Hermann Summer hatte nicht übertrieben, als er in der Begrüßung „diesen fantastischen Club von Musikbegeisterten“ rühmte, „der zum Aushängeschild unserer Schule geworden ist“.

Neu im Club ist Sängerin Anna-Maria Steier, die Swingklassiker wie „Orange colored sky“ ebenso gekonnt – und zugleich erfreulich natürlich – interpretierte wie Soulpop à la Amy Winehouse („Valerie“). Diesem Spektrum fügte die Bigband Latin, Blues, Funk oder auch Pat Methenys virtuose Modern-Jazz-Ballade „Heartland“ hinzu – und erinnerte mit einem seiner Lieblingsstücke („Sing, sing, sing“) an Gründer und Mentor Klaus Ostermeier, der vergangenen Sommer verstorben ist.

Dass auch sie in ihrer Altersklasse den Landeswettbewerb zu Recht gewann, das bewies die „Junior Big Band“ am Samstag mit sechs Songs zwischen Standard und Jazzrock, die keine Wünsche offen ließen. Auch hier schon großartige Solistenleistungen, aber vor allem herrlicher Gesamtsound. Und dazwischen noch die Fünft- bis Siebtklassler der „Mini Juniors“: so talentiert, so begeistert. Dass von der „großen“ Bigband am Ende drei Zugaben erklatscht wurden, galt diesem mitreißenden „Gesamtpaket“.

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