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Die „Weilheim“ kehrt Anfang Februar in ihren Heimathafen Kiel zurück.

Minenjagdboot im Mittelmeer

„Weilheim“ hat ihren Einsatz beendet

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Das Minenjagdboot "Weilheim" war zuletzt im Mittelmeer im Einsatz - und rettete dabei zahlreiche Menschen aus Seenot.

Das Minenjagdboot „Weilheim“ befindet sich auf dem Weg in seinen Heimathafen Kiel. Wie die „Kieler Nachrichten“ berichten, hat es in Augusta auf Sizilien festgemacht, wo es auf die Fahrt nach Kiel vorbereitet wird. Dort wird sie Anfang Februar erwartet. Die „Weilheim“ war seit dem 3. Dezember im Mittelmeer Teil der Operation „Sophia“.

Das zum 3. Minensuchgeschwader gehörige Boot befand sich nach einer Teilnahme an einem ständigen NATO-Minenabwehrverband kurz vor seiner Heimreise nach Kiel, als es den neuen Auftrag erhielt. Denn kurz vorher musste die Fregatte „Augsburg“ aus dem Sophia-Verband genommen und mit einem neuen Auftrag in Marsch gesetzt werden, um gemeinsam mit anderen europäischen Schiffen den gegen den Islamischen Staat operierenden französischen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ zu schützen. Die „Weilheim“ war nun für einige Wochen neben der „Berlin das zweite deutsche Schiff der Operation „Sophia“ im Einsatzgebiet nördlich der libyschen Küste.

In der Phase eins des Einsatzes der rund 40-köpfigen Besatzung stand im Vordergrund, Erkenntnisse über das Vorgehen von Schleusern, ihren Netzwerken, Routen und Methoden zu gewinnen. In Phase zwei hatte die „Weilheim“ die Möglichkeit, Boote von Schleusern auf hoher See anzuhalten, zu durchsuchen, zu beschlagnahmen und umzuleiten. Verdächtige konnten an Bord genommen und den Strafverfolgungsbehörden eines Mitgliedsstaates der EU übergeben werden. Die „Weilheim“ rettete aber viele Menschen aus Seenot, was zuvor geübt worden war. Während des Einsatzes rettete die „Berlin“ übrigens den 10000. Schiffbrüchigen, den die deutsche Marine insgesamt gerettet hat. 

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