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Viele Infos über Migration: Hier wird den Besuchern das Projekt „Zuwanderung und Wirtschaft“ erklärt. 

Oberlandschulen Weilheim

Drei Tage ging’s ums Thema „Migration“

Weilheim - In den Oberlandschulen stand das Thema "Migration" auf dem lerhplan. Drei tage wurde es behandelt.

 Was ist Freiheit? Was verbindet der Betrachter mit den Farben Schwarz, Rot und Gold? Wie sind die Einkommen in Deutschland verteilt? Wie lange gibt es schon Migration nach Deutschland? Und wer ist hierher gekommen und warum? Diese und viele andere Fragen stellten sich die Schüler der privaten Oberlandschulen Weilheim – und beantworteten sie gleich klassenweise an drei Projekttagen. Das Ergebnis stellten die Schüler bei einem Tag der offenen Tür vor.

„Migration ist nichts Neues“, sagte Vanessa Winkler. Die Schülerin lernt neben Englisch auch Französisch, deshalb hatte sie sich als Thema die Zuwanderung aus Frankreich ausgesucht. Obwohl diese Migration kaum auffällt, gibt es sie schon lange, wie die angehende Fremdsprachenkorrespondentin feststellte: Zuerst waren es religiöse Verfolgungen, die die französischen Hugenotten bewegten, nach Deutschland auszuwandern. „Dann gab es auch familiäre Gründe“, so Winkler, „und danach kamen auch viele jüngere Franzosen nach Deutschland, weil hier die Jugendarbeitslosigkeit geringer ist als in Frankreich.“

Mit Spanien verhält es sich etwas anders, berichtete eine Mitschülerin, die Spanisch als Zweitsprache gewählt hat. Spanier kämen vor allem wegen der Arbeit nach Deutschland. Eines haben die beiden Gruppen jedoch gemeinsam – nicht nur untereinander, sondern auch mit allen anderen Immigranten: Sie haben, wie die beiden Schülerinnen festgestellt haben, auch ein Stück sprachliche und kulinarische Kultur mit nach Deutschland gebracht. Verschiedene Vokabeln wurden deshalb in der Ausstellung präsentiert, auch gab es diverse Gerichte.

Schüler Paul Trimolt hatte dagegen sich mit dem Thema „soziale Gerechtigkeit“ beschäftigt. „Weil ich es interessant finde, wie das Vermögen verteilt ist“, begründete der Zehntklässler des Wirtschaftsgymnasiums seine Wahl.

Die Projekttage mit der anschließenden Präsentation gibt es laut Schulleiterin Ingeborg Krabler jedes Jahr. Die Schüler können dabei selbst wählen, in welcher Form sie das Thema präsentieren wollen. So war unter anderem auch ein Film zu sehen, der sich mit Freiheit beschäftigte. Heuer wurde als Rahmenthema „Deutschland in Bewegung“ gewählt. Anlass dafür war die aktuelle Flüchtlingssituation.

Alfred Schubert

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