Fußgänger bekommen Vorrang an der Murnauer Straße

Alle sind für zweiten Zebrastreifen

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Weilheim – Bald gibt’s einen zweiten Zebrastreifen in Weilheim: Fußgängern wird damit beim Überqueren der Murnauer Straße zwischen Restaurant „La Galleria“ und „Einrichtungshaus Schuster“ klar Vorrang gegeben.

Dem entsprechenden Antrag von Grünen-Stadtrat Dr. Eckart Stüber hat Weilheims Verkehrsausschuss in der jüngsten Sitzung einhellig zugestimmt.

„Ich kann den Antrag nur unterstützen“, sagte Bürgermeister Markus Loth (BfW). Die Frequenz von Fußgängern – „nicht nur von Schülern, sondern auch von älteren Leuten“ – sei hoch an dieser Stelle, der Aufwand deshalb gerechtfertigt. Damit Autofahrer die Fußgänger auch bei Dunkelheit rechtzeitig erkennen, muss laut Ordnungsamts-Leiter Andreas Wunder eine „beidseitige Straßenbeleuchtung“ angebracht werden.

Ansonsten sind dort schon wichtige Voraussetzungen erfüllt: Vor einigen Jahren hat die Stadt bereits eine Ausbuchtung als Aufstellfläche für Fußgänger geschaffen, und auf der Murnauer Straße gilt in diesem Abschnitt „Tempo 30“ als Höchstgeschwindigkeit. Im Juli 2009 war das noch anders, deshalb hatte der Verkehrsausschuss einen Zebrastreifen damals abgelehnt.

Nun aber waren sich alle einig: Ein Zebrastreifen sei sinnvoll an diesem „belebten Eck“; auch Josef Guggemos, Leiter der Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt, hat „kein Problem“ damit. Weilheims Ordnungsamts-Chef Wunder hofft, dass der morgendliche Schülerlotsendienst, den die Schulen organisieren, dennoch weitergeführt wird. Dieser sei sinnvoll, weil die Schüler in der Früh „sehr schubweise kommen“. Laut Wunder sind während des Schülerlotsendienstes an diesem Übergang bisher „trotz der hohen Schülerfrequenzen keine Unfälle zu verzeichnen“.

CSU-Stadtrat Klaus Gast war der Hinweis wichtig, dass der Zebrastreifen nicht von Radlern befahren werden dürfe – „sonst würde es dort wirklich gefährlich“. Und BfW-Vertreterin Petra Hofer warb dafür, auch andere Stellen im Stadtgebiet „noch einmal durchzugehen“, für die früher schon einmal Zebrastreifen im Gespräch waren. „Vielleicht hat sich ja auch dort etwas geändert“, sagte sie.

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