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Arbeiten eng zusammen: der TC-Vorsitzende Johann Vogl (l.) mit den Mitgliedern des Lenkungsausschusses, von links: Peter Huber, Manfred Steinbruckner, Karl Heinz Kreiss, Reiner Klier und Wolfgang Bappert. 

Hebauf für Tennishalle am Narbonner Ring

Die ersten Turniere sind schon fix

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Weilheim – Beim Spatenstich Mitte Mai regnete es – und beim Hebauf auch: Das schlechte Wetter konnte die Freude der Mitglieder des Weilheimer Tennis-Clubs (TC) aber nicht trüben, als sie am Dienstabend im Rohbau der neuen Tennishalle zum Richtfest zusammengekommen waren. 

Der weitere Zeitplan sieht fest vor: Am 17. November finden die ersten Spiele statt, am 19. November startet in der Halle eine Winterrunde des Bayerischen Tennis-Verbandes (BTV) . Und die offizielle Einweihung soll am 3. Dezember über die Bühne gehen.

Johann Vogl, der Vorsitzende des TC Weilheim, war sichtlich stolz auf die Halle. Die wünschte sich der Verein schon lange. Sieben Jahre lang wurde sie geplant und dann von zwei Dritteln der Mitglieder befürwortet worden. „Es wird eine zweckmäßige Tennishalle“, sagte Vogl, andere Ideen, die auch eine Sauna oder Wellnessangebote umfasst hätten, seien verworfen worden.

„Ein großer Dank gilt der Stadt Weilheim für ihren Zuschuss. Ohne diesen wäre der Bau einer Tennishalle nicht möglich“, sagte Vogl, der in diesen Dank auch den BLSV wegen der „stattlichen Zuschüsse“ einschloss. Nach Stand der Dinge wird der Bau der Halle rund 900 000 bis 950 000 Euro kosten, die Stadt übernimmt davon 140 000 Euro. Der TC Weilheim, der rund 470 Mitglieder in 20 Mannschaften zählt, sieht den Bau der Halle auch als Beitrag zur Nachwuchsförderung.

Vogl sagte an die Adresse der Kritiker des Vorhabens, dass sich die Tennishalle wirtschaftlich führen lässt. Zum einen könne sie dank online-Buchungssystem mit gekoppelter Schließanlage und Videoüberwachung „ohne anwesendes Personal“ betrieben werden, zum anderen lägen schon viele verbindliche Reservierungen vor. Die Nachfrage habe die Vorstandschaft „mehr als überrascht“. „Insgesamt konnten wir per Stand heute 89 Buchungen entgegennehmen“, so Vogl. Neben dem BTV-Turnier seien ein Pokalturnier und zwei Landkreis-Turniere geplant. „Allein mit diesen Buchungszahlen können wir eine nachhaltige Kostendeckung anstreben“, so Vogl.

Besonders hob der Vereinschef die Arbeit des ehrenamtlich arbeitenden Lenkungsausschusses mit Architekt Reiner Klier hervor, der sich inzwischen zu 29 Sitzungen getroffen habe: „Das sind rund 90 Stunden, die jeder an Zeitaufwand für dieses Projekt verbracht hat.“

Zum Abschluss ein Kirchenlied

Lob gab es aber auch für die Handwerker zum einen die Firma „Fischer“, zum anderen die Firma „Baumgarten“. Zimmerermeister Tobias Lübert von der Firma „Baumgarten“ oblag es, den Richtspruch zu sprechen, in dem er von der „mächtigen Bedeutung“ der Halle sprach. Seinen Spruch hoch oben im Dachstuhl schloss er auf eher ungewöhnliche Weise ab, er stimmte das alte Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ an.

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