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Auch auf Sandstrecken ein Sieganwärter: Max Nagl (hier 2015 in Assen) gehört zu den Topfahrern der Motocross-Szene. Im Vorjahr wurde er WM-Sechster.

Motocross

Max Nagl auf dem Weg zum Traualtar

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Weilheim - Derzeit bereitet sich Max Nagl auf die Motocross-WM vor. Doch nicht nur sportlich wird 2016 für den Weilheimer ein interessantes Jahr. 

Max Nagl erlebt derzeit unruhige Zeiten. Das liegt allerdings nicht an irgendwelchen technischen Problemen, die dem Weilheimer während der Vorbereitung auf die Saison zu schaffen machen. Vielmehr ist es Sohn Mason, der den derzeit besten deutschen Motocrossfahrer auf Trab hält. Der Filius „hat das Krabbeln und das Öffnen von Schränken entdeckt. Jetzt kannst du nichts mehr liegenlassen“, teilte der 28-Jährige auf „Facebook“ mit. Und noch eine private Nachricht verkündete Nagl: An Silvester machte er seiner langjährigen Freundin Sabrina einen Heiratsantrag, den diese auch annahm. In diesem Jahr wird der Weilheimer also noch heiraten.

Auch sportlich sieht es derzeit sehr gut aus. „Die Vorbereitung in Spanien ist bisher absolut perfekt gelaufen. Wir haben täglich Sonne und bis zu 20 Grad“, berichtete Nagl. In Benicassim standen am Vormittag Laufeinheiten auf dem Programm. Nachmittags ging es dann mit dem Fahrrad für drei bis vier Stunden in die Berge . „Wenn ich einen richtig guten Tag hatte, habe ich abends noch im Studio trainiert“, teilte Nagl mit. Seit zehn Tagen arbeitet Nagl auch mit den Mechanikern vom „Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team“, wie sein Rennstall in diesem Jahr offiziell heißt. „Wir sind voll im Plan, was das Motorrad angeht“, sagt Nagl. Bis zum 18. Januar wird der Deutsche weiter in Spanien trainieren.

Max Nagl.

Am 27. Januar geht es für Nagl nach Sardinien, wo zunächst die offiziellen Team-Fotos für die anstehende Saison gemacht werden. Den ersten Renneinsatz absolviert der Deutsche in Alghero auf Sardinien, wo die internationale italienische Meisterschaft startet. Wie so viele andere Grand-Prix-Piloten nutzt Nagl die italienische Serie als WM-Generalprobe. Weitere Termine sind am 7. Februar in Lamezia Terme und am 14. Februar in Ottobiano. Über sein Motorrad sagt Nagl: „Es hat einige Zeit gedauert, es perfekt abzustimmen, da es doch um einiges anders ist als das Vorgängermodell. Mit der Entwicklung bin ich super-zufrieden, es macht eine Menge Spaß auf dem Bike zu fahren.“

Den Auftakt zur WM bildet wieder der Grand-Prix von Katar in Losail (27. Februar). Das zweite Rennen findet am 6. März in Thailand statt. Zu beiden Wettbewerben „werde ich auch wieder mein eigenes Essen mitnehmen. Es ist zwar etwas umständlich, da ich dort eine Mikrowelle organisieren muss, aber das hat sich in den letzten beiden Jahren doch sehr gut bewährt.“ Der Grand-Prix von Deutschland in Teutschenthal (Sachsen-Anhalt) findet heuer am 8. Mai statt. Gern würde Nagl weitere Rennen vor den deutschen Fans absolvieren. „Natürlich habe ich die ADAC MX-Masters im Hinterkopf“, sagt er. Eine Entscheidung, ob und wo er dort fährt, „wird kurzfristig fallen und hängt auch von meiner körperlichen Verfassung während der Saison ab.“ 

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