Bahnhof Weilheim

Der neue Busbahnhof soll leuchten

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Weilheim - Ostern 2017 ist Baubeginn für das 1,3-Millionen-Euro-Projekt "Busbahnhof". Ein Berliner Architekt stellte die Planung im Bauausschuss vor.

Für den Berliner Architekten Philipp Koch steht fest: Der geplante neue Busbahnhof (ZOB) am Weilheimer Bahnhof muss leuchten. Zwar wird der Busbahnhof direkt an Gleis 1 liegen, jedoch nördlich des Stellwerks – die Entfernung zum Bahnhofsgebäude ist also relativ groß. Damit die zentrale Bushaltestelle auch von dort gut zu sehen ist, soll die Dachkonstruktion eine große, effektvolle „Leuchtbanderole“ bekommen. Als Beispiel, wie das aussehen könne, verwies Koch auf den ZOB am Augsburger Hauptbahnhof.

Der Berliner Planer, der mit seinem „Atelier PK Architekten“ 2014 den Wettbewerb zur Neugestaltung von Busbahnhof und Bahnhofsumfeld in Weilheim gewonnen hat, präsentierte am gestrigen Dienstag den aktuellen Planungsstand im Bauausschuss des Stadtrates – und fand dort einhellige Zustimmung.

Knapp 1,3 Millionen Euro wird der Busbahnhof kosten, wobei eventuelle Extras wie digitale Anzeigesysteme noch nicht eingerechnet sind. Um günstige Preise zu bekommen, müssten die Gewerke im September ausgeschrieben werden, so Koch. Dann würden die Angebote laut Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt rechtzeitig zu den Haushaltsberatungen vorliegen. In den Osterferien 2017 soll Baubeginn sein, im August 2017 könnte das ca. 100 Meter lange Tragwerk – als Material schlägt Koch weißes „Corian“ vor, wie es auch für Waschbecken verwendet wird – fertig sein. Fünf Busse werden dort hintereinander Platz finden.

Neben dem Hauptdach am Busbahnhof selbst ist eine Zwischenüberdachung zum Bahnsteig geplant. Für barrierefreie Zugänge sei genügend Platz. Weitere Themen der Planung sind die Beschilderung, die Ausstattung etwa mit Abfalleimern und vor allem die Beleuchtung – für die auch an Bodenleuchten gedacht ist. „An diesem Ort hinter dem Stellwerk brauchen wir Licht“, so Koch. 

Rubriklistenbild: © Ruder

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