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Weilheim in schönen Bildern, das ist ein Aspekt des Imagefilmes.

Weilheim

Eine Liebeserklärung an Weilheim

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Weilheim - Mit einem Imagefilm will die Stadt Weilheim auf sich aufmerksam machen. Der Streifen dauert 16 Minuten. Zu sehen ist er hier:

Hollywood in Weilheim, das Stadttheater als Filmpalast. Sogar ein roter Teppich war am Donnerstagabend ausgerollt, als die Stadt zur Premiere ihres neuen Imagefilms „Weilheim – die liebenswerte Stadt in Oberbayern“ eingeladen hatte. Über diesen Teppich stöckelten zwar keine Filmsternchen in steilen Louboutins, aber ins Stadttheater kamen an diesem Abend viele, die in Weilheim Rang und Namen haben – Unternehmer, Lokalpolitiker und Geistlichkeit, und natürlich die Filmemacher und viele der Mitwirkenden.

Und Mitwirkende gibt es in diesem Streifen wahrlich viele, aber es ist kaum einer der „üblichen Verdächtigen“ zu sehen. Für Weilheim werben ganz normale Weilheimer. Gut gelaunte coole junge Leute schwärmen von der Disco-Golf- und der Skateranlage, ein Taxifahrer lobt während einer nächtlichen Fahrt durch die Stadt die Kneipenszene: „Wer in Weilheim nichts findet, findet nirgendwo was.“ Ein junger syrischer Auszubildender in blauer Monteurskluft freut sich über die kollegiale Aufnahme in seiner Firma, für den Chef eines weltweit agierenden Unternehmens ist die zentrale Lage wichtig, eine mehrfache Mutter streicht in der guten Stube das Angebot für Kinderbetreuung heraus: „Hier muss ich mein Kind nicht an fünf Kitas anmelden.“ Und der Besitzer eines Dönerstands erzählt, wie sehr er sich in Weilheim zu Hause fühlt.

Eine bunte Mischung an Liebeserklärungen an Weilheim kam so zustande, wie überhaupt der ganze Streifen ein charmant-fetziges Bild von einer Stadt mit vielen Facetten in den weichen Farben eines traumhaften (Spät-)Sommertages zeichnet. Die Vorgaben waren klar: „Der Imagefilm soll in erster Linie ortsfremden Privatpersonen und Unternehmen einen sympatischen ersten Eindruck von der Stadt Weilheim vermitteln und dabei Lust auf mehr machen“, hieß es vom Auftraggeber, der Stadt. Dass sie umgesetzt wurden, darauf achteten 3. Bürgermeisterin Angelika Flock als Projektleiterin seitens der Stadt sowie Standortförderer Stefan Frenzel.

Erstellt wurde der Streifen von den Firmen „Elemente Kommunikations-Design“ (Weilheim/Seeshaupt) und „Rabbitfire Media Creation“ (München/Zirndorf). 25 000 Euro ließ sich die Stadt die Werbung laut Angelika Flock kosten.

Die Premiere des Streifens war groß inszeniert. Eine Trommlergruppe der Musikschule machte viel Wirbel, weißer Nebel waberte über den Bühnenboden, und Moderatorin Yvonne Brosch führte angenehm professionell durch das rund einstündige Programm, dem sich ein Sektempfang anschloss. 700 Minuten Filmmaterial Brosch berichtete den Premierengästen, dass 700 Minuten Rohmaterial gedreht wurden, aus denen dann 16 Minuten Film wurden. Und aus dem Rest wurden eigens kurze Filme über und für jene elf Firmen geschnitten, die auch in „Weilheim – die liebenswerte Stadt in Oberbayern“ vorkommen. Auch sie wurden am Donnerstag uraufgeführt. Und wie es sich für eine Premiere gehört, gab es zum Schluss Blumen. Bürgermeister Markus Loth dankte allen Mitwirkenden, den Weilheimer Firmen und Einrichtungen, bei denen gedreht wurde, und überreichte schließlich bunte Sträuße an Yvonne Brosch, Angelika Flock, Stefan Frenzel und Carolin Erat, die dem Filmteam viele Türen öffnete.

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