Regionalentscheid des forstlichen Wettbewerbs

Fit für die Forstwirtschaft

Weilheim - 39 künftige Landwirte mussten sich beim Regionalentscheid des forstlichen Wettbewerbs beweisen. Darunter waren auch drei Frauen.

„Die Forstwirtschaft ist ein wichtiges Standbein im Landkreis Weilheim-Schongau“, sagte Landrätin Andrea Jochner-Weiß Ende März bei der Siegerehrung des forstlichen Regionalentscheids. „Noch immer passieren Unfälle bei der Waldarbeit“, so Jochner-Weiß weiter. Eine Schulung für den richtigen Umgang mit der Natur und den Werkzeugen sei daher äußerst wichtig.

39 angehende Landwirte – darunter drei junge Frauen – im zweiten und dritten Lehrjahr nahmen vergangene Woche am Regionalentscheid des forstlichen Wettbewerbs teil. Zu Beginn mussten sie einen Wissenstest absolvieren, es folgte die praktische Prüfung im Weilheimer Stadtwald. Dort mussten sich die Azubis sowohl bei der Pflanzung als auch bei der Fällung von Bäumen beweisen

Alle 39 Teilnehmer absolvieren ihre Ausbildung an der Landwirtschaftsschule in Weilheim oder in Holzkirchen. Elf Lehrlinge kommen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, die übrigen aus Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Landsberg, sowie Garmisch-Partenkirchen, Ostallgäu und München. Dies berichtete Julian Schäfer auf Nachfrage der Heimatzeitung. Er ist Bildungsberater in der Holzkirchener Landwirtschaftsschule und koordiniert die Ausbildung. „Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt, abwechselnd in Weilheim und in Holzkirchen“, sagte Schäfer.

Gewinner des Regionalentscheids ist Michael Stöger aus Buching. Der 18-Jährige erreichte 325 von 350 möglichen Punkten. Platz zwei belegte der ebenfalls 18-jährige Anton Brandhofer. Der Lenggrieser kam auf 307 Punkte. Knapp dahinter auf dem dritten Platz landete Martin Schelle aus Peißenberg. Er erzielte 306 Punkte.

Stöger und Brandhofer dürfen nun zum bayerischen Landesentscheid. Dieser findet im Juni an einer Waldbauernschule bei Kehlheim statt.

„Die Teilnahme am Wettbewerb ist verpflichtend für die Abschlussprüfung“, erklärte Michael Stöger auf Nachfrage. Die Lehrlinge müssen während ihrer Ausbildungszeit mindestens an zwei Wettbewerben teilnehmen. 

rm

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