40 Tage, 40 Aktionen, 40 Jahre

Weilheim - Die Eröffnung der Weilheimer Fußgängerzone im Jahr 1976 wird heuer im Herbst mehrere Wochen lang gefeiert

Am Samstag fand ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Marienplatz statt, am Sonntag stieg dann ein großes Bürgerfest in der ganzen Innenstadt. Dort, wo in Weilheim bislang die Autos Vorfahrt hatten, war nun Fußgängerzone. Deren Einweihung wurde am 25. und 26. September 1976 groß gefeiert, war sie doch eine der ersten in Bayern. In diesem Herbst, die Fußgängerzone wurde inzwischen rundum erneuert, steigt erneut ein Fest. Es steht unter dem Motto „40 Tage, 40 Aktionen, 40 Jahre“ und erstreckt sich über mehrere Wochen. Jutta Liebmann, seit 1. April im Rathaus zuständig für Standortförderung, Kultur und Tourismus, hat zusammen mit CSU-Stadträtin und Veranstaltungsreferentin Uta Orawetz bereits ein Grundkonzept dafür ausgearbeitet.

Beantragt worden war eine Aktion von Grünen-Stadtrat Dr. Eckart Stüber. Bereits in seiner Februar-Sitzung hatte der Hauptausschuss generell zugestimmt. So soll es zum 40-jährigen Bestehen der Fußgängerzone nun an 40 Tagen 40 Aktionen geben, wobei der Fokus „auf den Geschäften liegen wird“, so Liebmann.

Der Bogen wird sich von der Zaubernacht bis zum Lichtkunst-Festival spannen, dessen Auftakt den Abschluss von „40 Tage, 40 Aktionen, 40 Jahre“ bilden soll. Für den Zeitraum vom 26. September bis Ende Oktober bereits geplante Veranstaltungen in der Innenstadt werden in das Programm aufgenommen, sei es der Gallimarkt mit Bauernmarkt oder Termine zum 50-jährigen Bestehen der Musikschule. Für die Aktion „40 Tage, 40 Aktionen, 40 Jahre“ wird die Fußgängerzone auch optisch herausgeputzt. Liebmann sprach beispielsweise von einem Roten Teppich, der ausgelegt werden wird und von anderer Dekoration, die für festliche Stimmung sorgen soll.

BfW-Stadtrat Jochen Knittel regte an, die Obere Stadt in das Programm einzubinden, Ingo Remesch (SPD) schwärmte von einem großen Stadtfest. Er vermisse die Feste, die es früher regelmäßig in der Fußgängerzone gegeben habe, inzwischen sehr. Doch Bürgermeister Markus Loth (BfW) warnte vor zu hoch gesteckten Erwartungen. „40 Jahre sind kein klassisches Jubiläum“, stellte er fest, „das Programm muss dem Rahmen entsprechen“.

Die ganze Innenstadt soll nicht, wie von Stüber angeregt, für die Feierlichkeiten gesperrt werden. Vorstellbar sei eine Sperre nur, falls in einer Straße ein besonderes Event steige, wurde dann einstimmig beschlossen.

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