Neues Berufsschulzentrum in Weilheim

Vorerst kein Bypass an B 2

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Weilheim - Das Staatliche Bauamt hat einen Bypass am B2-Kreisel ins Spiel gebracht, um den Verkehr wegen des neuen Berufsschulzentrums zu entzerren. Den wird es aber vorerst nicht geben.

Nicht nur die Anlieger der Wohnquartiere am Narbonner Ring beschäftigt die Frage, wie viele der geschätzt rund 1500 Schülerinnen und Schüler, die ab 2020 das neue Berufsschulzentrum besuchen werden, mit dem Auto kommen – und ob das für ein Verkehrschaos sorgen wird. Auch das Staatliche Bauamt treibt diese Frage um, denn nach Stand der Dinge werden rund 900 der Schüler und Schülerinnen aus Nachbarlandkreisen einpendeln. Dazu kommen die Fahrzeuge der Lehrer.

Das Staatliche Bauamt brachte deswegen in der letzten Runde der öffentlichen Auslegung der Unterlagen erneut den Bau eines Bypasses am B 2-Kreisel ins Gespräch, um den Verkehr rund um das Berufsschulzentrum zu entzerren. Dieser wäre für diejenigen Autofahrer gedacht, die vom Narbonner Ring nach rechts auf die B 2 in Richtung Norden wollen.

Laut Manfred Stork, Leiter der Bauverwaltung im Rathaus, wäre der notwendige Grund und Boden dafür vorhanden. Der Kreisel soll aber, so sein Vorschlag, erst Thema werden, wenn er auch wirklich benötigt wird. Bislang ist nämlich strittig, wie viele der Berufsschüler mit dem Auto und wie viele mit Zug und Bus kommen.

Beifall für einen Beschluss

Das Thema „Bypass“ war eine der letzten Stellungnahmen von Ämtern und Behörden, die im Zuge des Bebauungsplanverfahrens noch zu klären waren, ehe der Plan nach einem neunmonatigen Verfahren von den Stadträten einstimmig als eine Art „Ortsgesetz“ beschlossen wurde. Damit hat die Stadt ihre Hausaufgaben für das knapp 50 Millionen Euro schwere Mammutprojekt auf der grünen Wiese an der B 2 gemacht. „Das ist ein ganz wichtiger Satzungsbeschluss“, sagte denn auch Weilheims Bürgermeister Markus Loth (BfW) stolz. Das sahen auch die Stadträte so und spendeten Beifall für den Beschluss.

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