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Das Krankenhaus wird nicht nur innen saniert, auch die Fassade wird verändert. Vorn die Baustelle des Ärztehauses.

Weilheim

Großbaustelle neben Großbaustelle

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Weilheim - Auf engstem Raum gibt es demnächst vier Großbaustellen. Das wirft Probleme auf. Baufahrzeuge und -container müssen untergebracht werden.

Großbaustelle hoch vier, das gibt es mitten in Weilheim an der B 2. Direkt an der Bundesstraße entsteht das neue Ärztehaus, keinen Katzensprung entfernt, wird das ebenfalls östlich der B 2 liegende Krankenhaus von Grund auf saniert und erweitert. Westlich der B 2 steht am Oberen Graben eine Aufstockung des ehemaligen Gesundheitsamtes an, in dem nun das Finanzamt residiert. Und dann ist da noch die Sanierung des Weilheimer Rathauses, an dem gerade ein neuer Westflügel hochgezogen wird.

An der Alpenstraße ist es nicht zu übersehen, dass die Arbeiten für das 11,5 Millionen Euro schwere Projekt „Ärztehaus“ der Firma „Geiger“ in vollem Gang sind: Schwere Maschinen bereiten den Boden für die Tiefgarage – und der Gehsteig auf Seite des Stadtarchivs wurde gesperrt. 17 Monate werden die Arbeiten dauern.

So wird das Ärztehaus der Firma "Geiger" einmal aussehen.

Baugeräte und -container haben aber keinen Platz mehr auf dem 2300 Quadratmeter großen Areal. Für sie musste ein anderer Platz gefunden werden, was, wie Bürgermeister Markus Loth beim symbolischen Spatenstich sagte, gar nicht so einfach gewesen sei, weil gleichzeitig vier Großbaustellen auf engem Raum geplant seien. Letztlich wurde eine Lösung gefunden: auf der gegenüberliegenden Seite der B 2 auf der Grünfläche vor dem historischen Teil des Finanzamtes und des Vermessungsamtes. Noch komplizierter stellt sich die Sache beim Krankenhaus dar. Da rund um das Krankenhaus kein Platz ist, wird die Baustelleneinrichtung auf der Johann-Baur-Straße untergebracht. Es wird auf der Fahrbahn dazu ein hoher Zaun aufgebaut, der mit einer Schließanlage gesichert wird, so Architekt Walter Koch. Die Johann-Baur-Straße muss deswegen fast auf der gesamten Breite zwischen Alpenstraße und Petelgasse gesperrt werden, wenn voraussichtlich ab September die 30 Millionen Euro teuren Umbauarbeiten am Krankenhaus laufen. Diese werden sich bis 2020 hinziehen. Ganz abgeschottet wird die Johann-Baur-Straße in dieser Zeit aber nicht. Zum einen muss dort auf einem Teilstück der Baustellenverkehr zur benachbarten Ärztehaus-Baustelle fahren können, zum anderen sollen Radler und Fußgänger die Straße passieren können.

Eine weitere Baustelle entsteht am ehemaligen Gesundheitsamt, in dem das Service-Center des Finanzamtes untergebracht ist. Das Gebäude soll um ein Stockwerk erhöht werden. Näheres zu dem Vorhaben wollte das bei der Planung federführende Staatliche Bauamt Weilheim gestern aber nicht sagen, da die Unterlagen Anfang Juli erst im Haushaltsausschuss des Landtages behandelt werden müssen. Wenn die Arbeiten dann beginnen, werden die Container laut Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt an der Stadtmauer Am Riss aufgestellt. Die frisch eingesäten Rasenflächen sollen aber nicht belegt werden.

Die Stadtverwaltung musste aber auch die Gerätschaften unterbringen, die beim Umbau des Rathauses gebraucht werden, der allein heuer mit 970 000 Euro zu Buche schlägt. Sie nahm dafür die Wiese vor dem Probenraum der Stadtkapelle in Beschlag. Im Sommer soll der neue Westflügel bezogen werden, dann wird das Dachgeschoss des Rathauses an der Admiral-Hipper-Straße ausgebaut. Dort sollen vorübergehend jene Büros Platz finden, die weichen müssen, damit die letzte Decke saniert werden kann.

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