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In der Oberen Stadt stehen Bauprojekte an. In dem Stadtteil finden regelmäßig Marktsonntag statt. Das Foto zeigt eine Szene vom Johannimarkt im Juni.

Stadtentwicklung Weilheim

In der Oberen Stadt tut sich was

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Weilheim - Bauprojekte stehen in der Oberen Stadt an: Hinter dem „Oberbräu“ entstehen vier Reihenhäuser, an der Pistlgasse gibt es auch Neubaupläne.

Der Eigentümer des „Oberbräu“ in der Oberen Stadt will hinter seinem Gasthaus vier Reihenhäuser mit Garagen errichten. Seinem Bauantrag stimmte der Bauausschuss einmütig zu.

Der im Jahr 1997 aufgestellte Bebauungsplan „Obere Stadt IIId“ weise auf dem Grundstück zum Meisteranger hin, auf dem bisher ein Stadl und Nebengebäude stehen, bereits ein Baufeld von circa 9 auf 34 Meter und zwei Vollgeschossen aus, wie es hieß. Mit den vier Reihenhäusern werde die überbaute Fläche jedoch geringer als im Bebauungsplan ausgewiesen.

Die neuen Reihenhäuser würden „wie zwei Doppelhäuser wirken“, erklärte Manfred Stork, Leiter der Bauverwaltung im Rathaus. Eine geringfügige Verschiebung der Baugrenzen ist laut Stork „überhaupt kein Problem“. Bürgermeister Markus Loth (BfW) zeigte sich erfreut über den Bauantrag: „Ich kann nur begrüßen, dass da was passiert.“

Große Neubaupläne hat ein anderer Weilheimer für sein Grundstück entlang der Pistlgasse zwischen Oberer Stadt und Meisteranger. Die stießen im April bereits auf Wohlwollen im Ausschuss. Einstimmig hatte das Gremium damals den Änderungen im Bebauungsplan „Obere Stadt III e“ zugestimmt. Demnach ist nördlich der bestehenden Wohn- und Geschäftshäuser „Obere Stadt 1 und 3“ – anstelle bisheriger Nebengebäude – ein größerer, zweigeschossiger Baukörper mit etwa 15 bis 16 Metern Breite geplant, inclusive Tiefgarage.

Nun fragte der Bauwerber per E-Mail an, ob der Neubau teilweise auch höher werden dürfe. Entweder im mittleren Bauabschnitt oder im nördlichen Abschnitt am Meisteranger möchte er auf drei Vollgeschosse erhöhen. Die Untere Denkmalschutzbehörde am Landratsamt, so hieß es im September im Bauausschuss, würde die Variante mit höherer Bebauung am Meisteranger bevorzugen. Im Hinblick auf die Dachlandschaft des Ensembles „Obere Stadt“ sei das „denkmalverträglicher“. Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt sprach sich hingegen für die andere Variante aus, denn städtebaulich wünsche man „keine dreigeschossige Bebauung am Meisteranger“. Besser sei deshalb die Lösung mit dreigeschossiger Bebauung direkt im Anschluss an das bestehende, zur Oberen Stadt gehörende Gebäude. Der Ausschuss sah es wie Roppelt und will dem Bauwerber das entsprechende „Signal geben“. Allerdings müsse auch in dieser Variante „der Denkmalschutz gewährleistet sein“.

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