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Werben für die Wahl: Herbert Klein (links) und Klaus Hofbauer vor einem der Plakate.

IHK Weilheim

Ziel ist eine zweistellige Wahlbeteiligung

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Weilheim - Es gibt  bei der IHK-Wahl 2016 kein Landkreisgrenzen übergreifendes Gremium mehr, sondern einen Regionalausschuss für Weilheim-Schongau. Und die Wahlbeteiligung soll zweistellig werden.

Mehr als 9000 Unternehmer im Landkreis haben die Wahl. Doch bei der IHK-Wahl 2016 ist einiges anders als in den Vorjahren. Es gibt kein Landkreisgrenzen übergreifendes Gremium mehr, sondern einen Regionalausschuss für Weilheim-Schongau. Und die Wahlbeteiligung soll zweistellig werden.

Herbert Klein, Vorsitzender des noch bestehenden Gremiums Landsberg-Weilheim-Schongau der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK), kennt die Situation: Auf dem Schreibtisch von Firmenchefs liegt stapelweise Post – und irgendwo dazwischen die Unterlagen für die IHK-Wahl, die vom 25. April bis 6. Mai als Briefwahl läuft.

Motto: "Weil's net wurscht ist"

Damit die Unterlagen nicht aus den Augen verloren werden, warb Klein bei einem Pressegespräch vehement für die alle fünf Jahre stattfindenden Wahlen, bei denen allein im Landkreis Weilheim Schongau 9338 Unternehmen wählen können: zum einen die IHK-Vollversammlung, zum anderen die 17 Mitglieder des neuen IHK-Regionalausschusses Weilheim-Schongau. „Weil’s net wurscht is“, so das Motto der IHK-Wahlen 2016, hat Klein hat eine ehrgeizige Parole ausgegeben: Ziel ist, bei der Wahlbeteiligung in den zweistelligen Bereich zu kommen. Bei der Wahl zum IHK-Gremium im Jahr 2011 lag sie bei 7,7 Prozent, 2006 bei sechs Prozent, so Petra Kremer Pressereferentin der IHK für München und Oberbayern.

Für den Regionalausschuss kandidieren 28 Unternehmer und eine Unternehmerin

Statt eines IHK-Gremiums, das auch den Raum Landsberg beinhaltet, wird sich heuer am 1. Juni erstmals der IHK-Regionalausschuss Weilheim-Schongau konstituieren, „der die Wirtschaftsstruktur der Region repräsentativ abbildet“, so Klein. Fünf Mitglieder kommen aus der Industrie, vier aus dem Handel und acht aus den Dienstleistungen. Die übergeordnete IHK-Vollversammlung, die auch gern als „Parlament der Wirtschaft“ bezeichnet wird, zählt 90 Mitglieder. Für den Regionalausschuss kandidieren 28 Unternehmer und eine Unternehmerin aus dem Landkreis, zwölf von ihnen gehörten schon dem bisherigen Gremium Landsberg-Schongau-Weilheim an. Darüber hinaus stellen sich drei Unternehmer aus dem Landkreis für die Vollversammlung zur Wahl.

Anlaufsstelle: 13 Mitarbeiter arbeiten in der neuen Geschäftsstelle in Weilheim. Sie sind ANsprechpartner für alle zur IHK gehörenden Unternehmen in den Landkreiseen Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg und Weilheim-Schongau.

IHK bietet ein breites Spektrum an Expertenrat

Wählen oder nicht wählen, das ist laut Klein schon deswegen nicht wurscht, weil die IHK ihren Pflichtmitgliedern für einen jährlichen Grundbetrag von 150 Euro ein breites Spektrum an Expertenrat bietet, wobei 40 Prozent aufgrund der Bemesssungsgrenzen keinen Beitrag zahlen. Das Service-Angebot reicht von A wie Ausbildung bis Z wie Zoll – online oder in den Geschäftstsellen.

In der von Klaus Hofbauer geleiteten IHK-Geschäftsstelle in Weilheim gibt es insgesamt 13 Mitarbeiter, darunter zwei ehrenamtliche Gremiumsbetreuer und drei Akademie-Mitarbeiter. Zudem brechen die IHK-Bildungsberater von hier aus zu jährlich zu rund 400 Firmenbesuchen in der Region zwischen Isar und Lech auf. Das Weilheimer Prüfungsteam organisiert rund 1500 Zwischen- und Abschlussprüfungen im Jahr und 140 Existenzgründer ließen sich im vergangenen Jahr in persönlichen Gesprächen beraten.

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