BMW rauscht in die roten Zahlen - Verlust schlimmer als befürchtet

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Weilheimer Abiturienten feierlich verabschiedet

Weilheim - Manche Lehrer des Weilheimer Gymnasium hatten gestern einen Stempel auf der Hand: Prädikat „besonders wertvoll“ sollte er bedeuten. Aufgedrückt worden war er ihnen von den 178 Abiturienten, die gestern in der Stadthalle feierlich verabschiedet wurden.

Anna-Katharina Anzenberger und Markus Wypchol erklärten den Sinne des Lehrer.Stempels gestern bei der Rede der Abiturienten: Er solle ohne die Nennung von Namen deutlich machen, dass die Abiturienten ihren Dank selektiv verteilen. Dieser gilt vor allem den „engagierten Lehrern, die bei allem Noten- und Punktedruck den Schüler als Menschen mit Hoffnungen und Sorgen wahrnehmen“. Kein Prädikat erhielten dagegen jene, die es sich einfach machen: „Es wird einmal der Unterricht für einen Jahrgang vorbereitet, und dieser dann das ganze Lehrerdasein monoton vorgetragen.“

Schlechter Unterricht war einer der Kritikpunkte, die die Schüler in der Abirede vorbrachten: Auch, dass Noten an Aussagekraft verlieren, wenn zwischen dem Unterricht der Lehrer ein gewaltiger Niveau-Unterschied bestehe, bemängelten sie. „Wir wünschen dieser Schule ein bisschen mehr Mut und Selbstbewusstsein, Wege manchmal anders zu gehen, auszubrechen aus starren Vorgaben und Bestimmungen“, sagten Kunzenberger und Wypchol.

Zwar haben das Abitur heuer acht Schüler nicht geschafft, besonders viele hatten aber auch sehr gute Noten: Neun Schüler haben einen Schnitt von 1,0 oder 1,1, weitere acht sind besser als 1,5 - und mit einem Schnitt von 2,32 ist es insgesamt der zweitbeste Jahrgang seit 34 Jahren, wie Direktor Herrmann Summer verriet. Der Schulleiter ermahnte die jungen Leute, die Chancen zu nutzen, die sich ihnen „wie kaum einer anderen Generation im letzten Jahrhundert“ böten. Elternbeiratsvorsitzender Tilman Wahlefeld erinnerte die Absolventen daran, dass zu einem guten Lebensentwurf nicht nur die richtige Berufswahl gehöre, sondern auch die Antwort auf die Frage: „Wer will ich sein in dieser Gesellschaft?“

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