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Die Stadtmeister bekommen die größten Pokale: Wilma Wörle (mittlere Reihe, 5.v.l.) und Markus Großkopf (mittlere Reihe, 7.v.l.) erzielten die höchsten Holzzahlen.

44. Stadtmeisterschaften im Kegeln

Wilma Wörle und Markus Großkopf sind Weilheims Beste

Weilheim - Alles neu und doch irgendwie vertraut – so präsentierte sich die 44. Weilheimer Stadtmeisterschaft im Kegeln.

Erstmals wurde der Wettbewerb im 30-Wurf-Modus ausgetragen, der in der kommenden Saison im Sportkegelkreis „Zugspitze“ gespielt wird. Die Kegler absolvieren dabei 15 Wurf in die Vollen und 15 Wurf auf Abräumen (bisher je 25 Wurf). Für die neue Zählweise musste die Kegelanlage an der Kanalstraße modernisiert und mit neuen Anzeigen ausgestattet werden.

Ganz vorn landeten am Ende bekannte Gesichter: Die großen Stadtmeister-Pokale holten sich Titelverteidigerin Wilma Wörle (155 Holz) und Markus Großkopf (174), der 2012 bester männlicher Kegler war. Der neue Modus „kommt den Privat-Keglern entgegen“, hat Frischauf-Vorsitzender Eger Eichhorn festgestellt. 30 Wurf seien für viele doch leichter zu schaffen als 50 Wurf. Die Hobbykegler, die kamen, hätten prompt mehr Starts (im Einzel und Tandem) absolviert.

Wie in den Vorjahren auch, waren es nicht nur die Sportkegler, die bei den Stadtmeisterschaften für herausragende Resultate sorgten. Bei den Senioren belegte Johannes Thoma mit beachtlichen 138 Holz (nur ein Fehlwurf im Abräumen) den ersten Platz. Top-Ergebnisse lieferten auch der Nachwuchs bei den „Privaten“ ab: Andreas Frankmölle (Jugend B) erzielte 158 Holz, Alexandra Klang (Jugend A) kam auf 145 Punkte. Zur Einordnung: 140 Holz über 30 Wurf zählen auch bei Sportkeglern als respektables Resultat. Im Mannschaftswettbewerb siegten die ESV-Damen (445). Bei den Männern setzten sich die „ESV-Herren III“ (471) aufgrund des besseren Abräumergebnisses gegenüber dem punktgleichen Team der „Augartler“ durch. 

Zur Siegerehrung waren als Ehrengäste unter anderem die Kreisvorsitzende Christel Kruczkowski, Kegelbahn-Eigentümerin Ingrid Dorn und der Sportreferent der Stadt Weilheim, Tillmann Wahlefeld, gekommen. 

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