Völlig abgebrannt ist der Stadel in Peißenberg. Foto: Feuerwehr

Weiter Rätselraten um Großbrände

Peißenberg - Erst die "Rigi-Rutsch'n", dann ein großer Stadel: In Peißenberg kam es heuer schon zu zwei Großbränden. Warum? Das ist weiter unklar.

Im Februar loderten Flammen in der „Rigi-Rutsch’n“, am Freitag vor einer Woche brannte ein rund 400 Quadratmeter großer Feldstadel nieder. Beide Brände waren in Peißenberg, beide Male entstand großer Sachschaden. Und noch etwas haben die Vorfälle gemeinsam: Die Brandursachen sind - noch - unklar.

„Es ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, sagt Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd zu den Ermittlungen beim Feldstadel. „Man muss davon ausgehen, dass der Brand fahrlässig oder vorsätzlich gelegt wurde.“ Heißt: Jemand könnte ganz bewusst gezündelt haben - es ist aber auch denkbar, dass das Feuer zum Beispiel durch eine weggeschmissene Zigarette verursacht worden ist. Den Grund zu finden, „wird schwierig, weil der Stadel komplett abgebrannt ist“, sagt Sonntag. Ein technischer Defekt an einem der im Stadel abgestellten Fahrzeuge sei als Ursache zwar „unwahrscheinlich, aber ausschließen können wir gar nichts“.

Auch bei der „Rigi-Rutsch’n“ seien die Ermittlungen „schwierig und langwierig“. Derzeit stehen noch Gutachter-Ergebnisse zu diesem Brand aus.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach der Maibaum-Rückkehr: Penzberg feiert am 1. Mai
Jetzt liegt der Penzberger Maibaum wieder in der Layritzhalle. Am 1. Mai wird groß gefeiert - beim Maibaum-Aufstellen vor der Stadthalle.
Nach der Maibaum-Rückkehr: Penzberg feiert am 1. Mai
Sparkasse bald runderneuert
Die „Sparkasse Oberland“ unterzieht ihre Hauptstelle  in Weilheim einem „Facelifting“: Die Fassaden werden saniert und aufgefrischt.
Sparkasse bald runderneuert
E.ON-Tochter betreibt weiter die Stromnetze im Ort
Wenn Gemeinden Verträge mit Netzbetreibern abschließen, ist das meist eine langfristige Sache. Wessobrunn hat sich deshalb ein Sonderkündigungsrecht erbeten - und …
E.ON-Tochter betreibt weiter die Stromnetze im Ort
Im „Feyerabendhaus“ dahoam
Vom Theaterstück bis zu den Goaßlschnalzern: Heimat- und Trachtenverein stellte sich  mit großem Programm vor
Im „Feyerabendhaus“ dahoam

Kommentare