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81 Oldtimer starten bei „Berg Revival“ am Forster Berg

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Von: Kathrin Hauser

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Johannes Dornhofer veranstaltet das besondere Oldtimer-Rennen. © privat

Ein besonderes Autorennen führt demnächst 81 Fahrer in ihren Oldtimern zum „Berg-Revival“ an den Forster Berg und nach Wessobrunn, wo das Fahrerlager ist. Johannes Dornhofer, der sich inzwischen dem historischen Motorsport verschieben hat, ist der Veranstalter des Rennens.

Wessobrunn/Forst – In den 70-er Jahren sei der Forster Berg schon zwei Mal der Schauplatz von Autorennen gewesen, wie der Veranstalter von Sportevents, Johannes Dornhofer, sagt. 1965 und 1967 habe sich die Rennsport-Elite dort getroffen, um sich in der Geschwindigkeit zu messen.

Mit dem „Berg Revival“, das am Samstag, 11. Juni, stattfindet, will Dornhofer an die alten Rennen anknüpfen. „Es gibt kaum noch Bergrennen“, sagt der Veranstalter. Weil er selber auch als Teilnehmer ein Fan von historischem Motorsport ist, möchte er das ändern: „Wir bringen den Motorsport wieder nach Oberbayern“, kündigt er im Internet an.

Doch das Rennen am Forster Berg hat mit der bloßen Jagd nach Geschwindigkeit nichts mehr gemein, wie Dornhofer erläutert. Das „Berg Revival“ ist eine so genannte Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP), bei der es darum geht, möglichst konstant zu fahren. „Wer die vorher festgelegte Zeit auf die hundertstel Sekunde genau trifft, der hat gewonnen“, erläutert Dornhofer.

Dazu absolvieren die 81 Fahrer, die in drei Gruppen eingeteilt sind, zunächst einen Besichtigungslauf. Anschließend folgt ein Referenzlauf, nach dem sich jeder Teilnehmer die Zeit setzt, die er fahren möchte. Dann kommen drei Wertungsläufe. Um zu verhindern, dass letztlich doch gerast wird, hat Dornhofer eine Mindestzeit festgelegt, die nicht unterschritten werden darf.

Start der Rennstrecke ist etwa auf der Höhe von „Gut Schönwag“ und Ziel bei Wolfhof kurz vor St. Leonhard. Die Strecke ist während des Rennens gesperrt. Anschließend fahren die Fahrer über Birkland und Rott nach Wessobrunn, wo bei der Mehrzweckhalle das Fahrerlager ist. Zwischen den Läufen haben sie eine Pause. Um 9.30 Uhr startet das erste Fahrzeug und um 17.10 Uhr das letzte.

An der Rennstrecke selber sind keine Zuschauer erlaubt, es gibt allerdings einen Besucherparkplatz direkt am Start sowie einen beim Fahrerlager. Dort können die Autos immer wieder besichtigt werden. Für Besucher ist der Eintritt dazu frei. Freunde von Oldtimern können sich auch an der Strecke zwischen Ziel und Fahrerlager aufstellen, um die alten Fahrzeuge zu beobachten. Das älteste Fahrzeug wurde im Jahr 1938 gebaut, die Autos müssen mindestens 30 Jahre alt sein und damit offiziell als Oldtimer gelten.

Dornhofer hat das „Berg Revival“ Co2-neutral stellen lassen. Der Veranstalter freut sich auf das Rennen und auf die Teilnehmer, die alle die Leidenschaft für Oldtimer teilen: „Wir sind da schon ein bissl verrückt, aber nette Menschen, die alle das gleiche Hobby haben.“

Das Rennen

Das „Berg Revival“ startet am Samstag, 11. Juni, am Forster Berg in Wessobrunn um 9.30 Uhr.

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