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Das Team der Ehrenamtlichen: (v.l.) Maria Resch, Zenzi Kriesmair, Dora Eckert, Angelika Eckel, Monika Heumann und Christina Lutz. Dahinter steht Bürgermeister Helmut Dinter. 

Alte Kanzlei

Forst  hat endlich wieder einen Treffpunkt

Seit der Schließung des „Bayerischen Hiasl“ vor zweieinhalb Jahren gab es in Forst kaum noch Möglichkeiten für gesellschaftliche Aktivitäten. Das hat sich am Sonntag geändert. Da wurde die alte Kanzlei als Begegnungsstätte und Dorfgemeinschaftshaus unter der Regie von ehrenamtlichen Helfern eröffnet.

Forst – Die Gemeinde hatte zuvor mehrfach selbst versucht, etwas auf die Beine zu stellen. „Wir haben geplant und geplant, es ist aber erst etwas geworden, als fünf Damen sagten, sie machen was“, sagte Bürgermeister Helmut Dinter und lobte das Engagement der Forsterinnen. Sie haben mit Unterstützung aus dem Dorf und viel Eigenleistung die Räumlichkeiten in der ehemaligen Gemeindekanzlei, direkt neben der Schule, hergerichtet und wohnlich gestaltetet. Eine Küche, ein kleiner und ein etwas größerer Gastraum stehen nun zur Verfügung. Insgesamt gibt es rund 50 Sitzplätze.

Die waren beim Eröffnungstag schnell gefüllt. „Schön, dass in Forst endlich wieder was los ist“, sagte einer der ersten Besucher gut gelaunt. Einige von den Gästen hatten auch noch den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag parat. „Ein Radlständer vor dem Haus wäre nicht schlecht“, lautete zum Beispiel einer davon.

Auch für die zukünftige Nutzung gibt es schon einige Ideen. Die jungen Gäste brachten gemeinsames Fußballschauen ins Gespräch, aber auch ein Müttertreff, ein Frühschoppen, ein regelmäßiger Kanzlei-Nachmittag oder ein Treff für Kartenspieler wurden als Möglichkeiten angeführt.

Wie es mit dem neuen Treffpunkt in Forst weitergehen soll, wird am heutigen Mittwoch im „Kanzlei-Café“ ab 14 Uhr bei Kaffee und Kuchen besprochen. Für Senioren steht dafür bei Bedarf ein Hol- und Bringdienst zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Maria Resch unter der Telefonnummer 08809/1083.

Roland Halmel

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