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Ob der wohl reingeht? Die kleinen Besucher durften sich am Basketball versuchen. 

Familientag in Wessobrunn

Wenig Interesse an Baggern und Löschen

Wessobrunn- Nur 70 Besucher kamen zum dritten Familientag in Wessobrunn. Die Organisatoren denken nun über eine Pause nach.

Spürbar nachgelassen hat das Interesse am Familientag in Wessobrunn. Nachdem im Vorjahr noch rund 70 Kinder und Erwachsene bei der Spielegaudi an und in der Mehrzweckhalle mitmachten, waren es bei der dritten Auflage nur noch knapp halb so viele Teilnehmer. „Der Samstagstermin war vielleicht nicht optimal“, sagte Organisator Christian Walter-Wagner, der den Aktionstag mit etwa 20 Helfern aus den verschiedenen Vereinen des Klosterdorfs auf die Beine gestellt hatte.

Nichtsdestotrotz hatte der Nachwuchs bei den verschiedenen Stationen – bei der Feuerwehr Wessobrunn durfte mit einen C-Schlauch gelöscht und mit Peißenbergs Bauhofchef Roman Bals im Minibagger ordentlich Erde bewegt werden – seinen Spaß. Währenddessen lief parallel ein „Spiel ohne Grenzen“ mit sieben Stationen, zwei weniger als geplant, da die Ballwurfmaschine der Forster Tennisabteilung ihren Dienst verweigerte und auch die Eishockeystation ausfiel.

In der Halle galt es, einen Stangenparcours mit dem Ball zu durchqueren, große Bälle im Basketballkorb und kleine auf der Tischtennisplatte in Becher zu versenken. Dazu gab es eine Messanlage, bei der die Schussgeschwindigkeit festgestellt wurde. Auf dem angrenzenden Sportplatz war das Geschick beim Sackhüpfen, Bierkastenlauf und beim Bierkastenschießen gefragt. „Am besten hat mir das Feuerlöschen gefallen,“ sagte der fünfjährige Hannes bei der Abgabe seines Zettels, auf dem die Ergebnisse verzeichnet waren. Für die Besten gab es am Ende Pokale.

Beim Familientag kam auch das Gesellige nicht zu kurz. Bei Kaffee und Kuchen traf sich die ältere Generation im Stüberl zu einem Ratsch, und nebenbei konnte das bunte Treiben rund um die Halle verfolgt werden.

Ob es eine vierte Auflage des Aktionstags geben wird, ist noch offen. „Wir müssen vielleicht das Konzept überdenken oder auch einfach eine Pause einlegen“, so Walter-Wagner. 

rh

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