+
Die Feuerwehr löschte in Wessobrunn die Heuballen ab.

Einsatz der Feuerwehr

Wieder brennen Stadel - Polizei glaubt nicht an Zufall

  • schließen

Die Brandserie, die bislang den Schongauer Raum betraf, scheint sich auf die Region um Weilheim auszuweiten. In zwei Heustadels brach Feuer aus. 

+++ Den aktuellen Stand der Ermittlungen und eine Chronik aller Brände um Schongau und im Lechrain mit Karte gibt‘s hier.

Wessobrunn – Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitteilt, haben am Sonntag, 22. Dezember, und am Montag, 23. Dezember, jeweils ein Heustadel im Altlandkreis Weilheim-Schongau gebrannt.

Sachschaden in Wielenbach

In den Morgenstunden des vierten Advents ging ein freistehender Heustadel in Wielenbach in Flammen auf und brannte nieder. In dem Stadel ware eine größere Menge an Heurundballen eingelagert. Die Feuerwehren aus Wielenbach und Pähl löschten den Brand. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 23 000 Euro. Die Kriminalpolizei Weilheim hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.

Feuer in Wessobrunn

Am Tag darauf haben die Beamten ihre Ermittlungen noch ausweiten müssen, weil wieder Heuballen brannten: Wie Martin Emig von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Rosenheim berichtet, ging am Montagmorgen gegen 10.47 ein Alarm bei der Integrierten Rettungsleitstelle in Weilheim ein. Es wurde mitgeteilt, dass Heuballen, die an einem Stadel in Wessobrunn gelagert waren, brannten. Die Feuerwehr rückte aus, zog die brennenden Heuballen von dem Stadel weg, sodass das Feuer nicht auf das Gebäude übergreifen konnte, und löschte die Heuballen.

Kripo ermittelt

Weil zwischen diesen beiden Bränden und denen, die in den vergangenen Wochen eher im Schongauer Raum wüteten, ein Zusammenhang bestehen kann, arbeiten die zuständigen Kriminalpolizeien Fürstenfeldbruck und Weilheim in diesen Fällen zusammen. „Es ist schon auffällig, dass es genau in angrenzenden Gemeinden im Landkreis ähnliche Vorfälle gibt“, sagt Emig über einen möglichen Zusammenhang.

In Augsburg hat in der Nacht es auf dem Christkindlesmarkt gebrannt. Die Einsatzkräfte waren wegen der Explosionsgefahr in Lebensgefahr.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Yulia“ stürmt über den Landkreis - eine Bilanz
Der Landkreis ist beim Sturm „Yulia“ glimpflich davon gekommen: Der Deutsche Wetterdienst meldet zwar Orkanböen  – aber zu größeren Schäden oder gar Verletzten kam es …
„Yulia“ stürmt über den Landkreis - eine Bilanz
Staatliches Schulamt ist Anlaufstelle für viele Schüler und Eltern - und bekommt neue Räume
Das Staatliche Schulamt ist für viele Schulen zuständig. Aber auch als Anlaufstelle für Eltern dient die Einrichtung. 
Staatliches Schulamt ist Anlaufstelle für viele Schüler und Eltern - und bekommt neue Räume
Neuer Sinn für alte Photovoltaik-Anlagen - „Dafür sind allerdings zwei Dinge notwendig“
Lohnen sich „alte“ Photovoltaik-Anlagen noch, wenn die hohe Einspeisevergütung wegfällt? Aber sicher – wie jetzt in Oberhausen zu erfahren war.
Neuer Sinn für alte Photovoltaik-Anlagen - „Dafür sind allerdings zwei Dinge notwendig“
Vorsicht bei der Entsorgung von Elektroschrott - Zerstörung der Geräte kann helfen
EC-Karten, Speicherkarten, Festplatten und andere Datenträger: Die Flut an Klein-Elektroschrott ist groß. Der muss fachgerecht entsorgt werden. Doch nicht immer nehmen …
Vorsicht bei der Entsorgung von Elektroschrott - Zerstörung der Geräte kann helfen

Kommentare