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Eine Ehrenurkunde bekam Konrad Hölzl (l.) von seinem Nachfolger Dr. Hans Rohrmann überreicht. Der neue Vorsitzende arbeitet im Kunstreferat des Erzbistums München und Freising.

Interview mit Altbürgermeister

Konrad Hölzl nun Ehrenmitglied von „Wessofontanum“

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Wessobrunn - Nach 36 Jahren hat Konrad Hölzl den Vorsitz von "Wessofontanum" abgegeben. Ob's schwer fiel? Darüber spricht er im Interview

Konrad Hölzl ist seit Kurzem Ehrenmitglied von „Wessofontanum“. Diese Auszeichnung bekam er bei der Mitgliederversammlung unter großem Beifall überreicht. Hölzl übergab da den Vorsitz an Dr. Hans Rohrmann. Der Wessobrunner Altbürgermeister stand 36 Jahre lang dem Verein vor – er hatte ihn seit der Gründung geführt.

Herr Hölzl, ist es Ihnen schwer gefallen, den Vorsitz von „Wessofontanum“ abzugeben?

Nein, das ist mir relativ leicht gefallen. Ich bin ja jetzt auch nicht weg aus dem Verein. Aber man muss rechtzeitig an die jüngeren Leute übergeben. Das ist schon richtig, wie es jetzt ist. Ich wollte ja eigentlich auch schon vor vier Jahren aufhören, aber da gab es noch einen Nachfolger.

Jetzt gibt es mit Dr. Hans Rohrmann einen.

Ich bin sehr glücklich, dass er es macht. Er ist Kunsthistoriker. Was will man mehr?

Sie gehören seit Beginn zu „Wessofontanum“. Auf was sind Sie besonders stolz?

Wir haben einiges bewegt. Zum Beispiel haben wir ein großes Archiv angelegt. Außerdem haben wir beim Verkauf des Klosters dafür gekämpft, dass der Prälatentrakt bei der Kirche verbleibt. Und dann sind da die Jahresschriften mit historischen Artikeln und auch Vorträge, die wir organisiert haben. Wir bringen den Menschen Geschichte näher.

Was steht für „Wessofontanum“ nun an?

Wichtig ist, dass wir neue Räume für unser Archiv, das mehr Platz braucht, und auch für unser Museum finden. Das Museum war ja im Kloster, bis dieses verkauft worden ist.

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