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Pfarrer Georg Fetsch erteilte Ross und Reiter den Segen.

Leonhardiritt Forst

Wetterfeste Reiter und Zuschauer

Forst - Der Wetterbericht hat nicht immer recht, aber heute schon. Der angekündigte Schnee kam und machte den Leonhardi-Ritt in Forst zur einer eher unangenehmen Angelegenheit. 81 Pferde waren bei Segnung und traditionellen Umritt dabei.

 In Peißenberg hatte die Leonhardifahrt eine Woche zuvor bei strahlendem Sonnenschein stattgefunden. „Es freut mich, dass trotz des schlechten Wetters so viele Reiter gekommen sind“, sprach Andreas Reßler, der Chef des Forster Leonhardivereins, bei der Begrüßung auf dem Wirtsanger. Dort fand nach dem Festgottesdienst in der Kirche St. Leonhard die Segnung der Pferde und der Reiter statt. „Wir geben heute wieder ein Zeugnis für Tradition und Glauben ab“, so Pfarrer Georg Fetsch hoch zu Ross, bevor er den 81 Pferden und Reitern den kirchlichen Segen erteilte. Im Anschluss machten sie sich, begleitet von der Forster Musikkapelle und dem Motivwagen mit dem Modell der St.-Leonhardskirche, auf den Umritt. Mit dabei war auch der Landauer mit Bürgermeister Helmut Dinter und den Ehrengästen, Ehrenvorsitzendem Hans Sieber und Georg Führer, dem Vorstand des Hohenpeißenberger Leonhardivereins. 

Das kann doch einen Reiter nicht erschüttern

In der Kutsche gab es wärmende Decken. Die hatten die Reiter von jung bis alt auf ihren Ponys oder mächtigen Kaltblütern nicht. Dennoch ritten sie freundlich lächelnd an den Zuschauern vorbei dreimal um die Kirche. „Wir haben Sommer wie Winter die gleiche Joppe“, zeigte sich Peter Obholzer von der Musikkapelle wetterfest. „Ich bin eigentlich eine Schönwetter-Reiterin, aber noch geht es. Nur die Finger werden langsam kalt“, gestand eine Reiterin während des Schneegestöbers. Trocken blieb ein Zuschauer, der sein Auto erst gar nicht verließ und durch das Fenster seine Fotos schoss. 

Im Trockenen und Warmen endete der Festtag beim Leonharditanz am Abend im Gasthof „Eibenwald“.

Roland Halmel

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