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Mehr Schüler zwingen zum Improvisieren

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Von: Roland Halmel

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In der „Alten Kanzlei“ ist die Mittagsbetreuung der Grundschüler untergekommen. Hier werden sie auch verpflegt. © Halmel

Mit leichten Startschwierigkeiten begann die neu eingeführte Nachmittagsbetreuung der Grundschule Wessobrunn in Forst.

Forst – Weil es noch einige kurzfristige Anmeldungen bei den Abc-Schützen gab, musste die erste Klasse aufgrund der großen Kinderzahl geteilt werden. Um in der Grundschule die zusätzliche Klasse unterzubringen, wurde daraufhin der Mehrzweckraum, der eigentlich für die Nachmittagsbetreuung vorgesehen war, zu einem Klassenzimmer umfunktioniert. „Wir mussten deshalb etwas improvisieren“, sagte Dinter in der Gemeinderatssitzung.

Das Problem wurde gelöst, indem die Buben und Mädchen bei der Nachmittagsbetreuung in der benachbarten „Alten Kanzlei“ untergebracht wurden, wo eigentlich nur die Mittagsverpflegung eingenommen werden sollte. Jetzt erfolgt dort auch die Betreuung, was hauptsächlich mittwochs für Probleme sorgt. An diesem Tag findet das Seniorencafé in der „Alten Kanzlei“ statt. „Wir haben die Senioren deshalb gebeten, etwas später anzufangen“, berichtete Dinter, der sonst nur Gutes über die Betreuung der Kinder berichtete. „Die Damen der ,Kinderhilfe’ sind eine tolle Unterstützung“, lobte er.

Fahrt mit großem Bus

Neuigkeiten hatte der Bürgermeister auch in Sachen „Schülerbeförderung“ parat: „Die ist neu organisiert und wird jetzt vom RVO erledigt.“ Die Schüler aus Schellschwang, Haid und Wessobrunn werden mit einem großen Bus abgeholt. Dadurch ist nur eine Fahrt nötig, wodurch die Abfahrtszeiten auch nicht mehr so früh sind wie im Vorjahr. Allerdings lief die Umstellung nicht ganz reibungslos. „Einmal landete der Bus an der Abzweigung von der Staatstraße nach Schellschwang im Graben“, berichtete der Bürgermeister von einem Materialschaden.

Von Roland Halmel

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