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Heimspiel in Forst: Das Hobby-Eishockeyteam gewann nach Penaltyschießen 5:4 gegen Kaufering. Auch einige Zuschauer kamen zur Partie. 

Natureisfläche in Forst

Das erste Heimspiel seit vier Jahren

Forst – Großen Spaß haben die Forster derzeit auf ihrer Natureisfläche. Die Hobby-Eishockeymannschaft konnte darauf am Wochenende sogar ihr erstes Heimspiel bestreiten – das letzte Mal war das vor vier Jahren möglich.

Den alten Eisplatz in der Nachbarschaft der Schule hatten etliche Freiwillige Ende Dezember hergerichtet. Mehrere Tage Arbeit waren nötig, um die ebene Eisfläche zu schaffen. „Ohne eine Schnee-Grundlage geht gar nichts“, sagt der Organisator und Mannschaftsführer der Forster Hobby-Eishakler, Felix Kriesmair. Da keine Eisbearbeitungsmaschine zur Verfügung stand, erledigten Autos das Plattfahren und Komprimieren der Fläche, der Rand wurde mit den Füßen geebnet. Anschließend wurde der Platz laut Kriesmair „eingematscht“ und – nach dem Einfrieren – immer wieder mit Wasser bespritzt. Ende Dezember konnten die rund 20 Forster Hobby-Eishakler den Platz erstmals bespielen. Am Sonntag stand dann das erste Freundschaftsspiel auf dem Plan. Forst gewann gegen Kaufering mit 5:4 nach Penaltyschießen.

Seit „ungefähr 35 Jahren“ gibt es laut Kriesmair eine Hobby-Mannschaft, die dem SC Forst angegliedert ist, aber im Übrigen keine Vereinsstrukturen hat und ausschließlich aus Spaß an der Freude spielt. Rund 20 bis 25 Partien stehen jedes Jahr an, die meisten Spieler sind Mitglieder der Landjugend. Wenn – so wie in den vergangenen Wochen – das Wetter mitspielt, wird auf der heimischen Fläche fast jeden Abend ein bis zwei Stunden trainiert. Angesichts der Dauerkälte sind die Bedingungen heuer optimal. Um auch in wärmeren Wintern trainieren und spielen zu können, hat das Team zudem seit Jahrzehnten jeden Sonntag um 20:30 Uhr eine feste Eiszeit im Peitinger Stadion.

Die Eisfläche in Forst steht nicht nur den Eishockeyspielern offen. Tagsüber wird sie auch von der Schule, vom Kindergarten und Forster Bürgern jedes Alters gerne frequentiert. Auch Gäste sind willkommen. Allerdings haftet jeder für sich selbst. Und eine kleine Spende in die bereitgestellte Box wird gern gesehen.

Emanuel Gronau

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