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Es gibt noch einiges zu tun: das eingerüstete Wessobrunner Rathaus. Die Sanierung wird umfangreicher als ursprünglich gedacht.

Sanierung dauert an

Wessobrunner Rathaus braucht ein neues Dach

Ursprünglich sollte der Umzug in die neuen Räume schon im Spätherbst 2016 erfolgen. Die Sanierungsarbeiten im Wessobrunner Rathaus zogen sich aber hin. Die ersten Umzüge erfolgten erst vor rund zwei Wochen.

Wessobrunn – Ein Teil der Verwaltung und der Bürgermeister sind mittlerweile im renovierten Altbau im südlichen Gebäudeteil untergebracht. „Einige Sachen sind noch zu machen“, sagt Rathauschef Helmut Dinter. Vorhänge und Bilder müssen noch aufgehängt werden und der Weg zum neuen Eingang durch die historische Türe der alten Schule ist noch nicht so, wie er letztlich sein soll.

Und an dem denkmalgeschützten Gebäude stehen noch einige weitere Arbeiten an. Während der Sanierung wurde festgestellt, dass das Dach marode ist und komplett erneuert werden muss. Nachdem unter den Schindeln keine Schalung vorhanden ist, schneite es im Winter zum Teil sogar ins Dachgeschoss hinein. „Wir mussten dann da Schnee räumen“, sagt Dinter. Um das Dach dicht zu bekommen, muss die Gemeinde finanziell ordentlich in die Tasche greifen. Rund 200 000 Euro sind für die Dachsanierung nötig. Das Dach wird dabei komplett abgedeckt, danach eingeschalt und wieder mit den alten Schindeln eingedeckt.

Darüber hinaus wird die beschädigte Fassade ausgebessert. Die Schäden entstanden unter anderem durch die Ranken des wilden Weins, der an der Außenseite wächst. Um dies in Zukunft zu vermeiden, sollen eventuell Rankgitter angebracht werden. Zudem wird überlegt, den wilden Wein durch eine andere Kletterpflanze zu ersetzen. Wie viel die Ausbesserung der Fassade kostet, ist noch offen.

Das alte Büro des Bürgermeisters, sein Vorzimmer und das Bauamt, die allesamt im westlichen Teil des Rathauses lagen, werden dann auch noch saniert und durch eine Mauer im Gang vom restlichen Gebäude abgetrennt. Die Räumlichkeiten will die Gemeinde anschließend vermieten.

Roland Halmel

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