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Zwischen Fendt und Peißenberg: Straßenarbeiten wohl bald abgeschlossen

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Von: Roland Halmel

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Sanierte Kreisstraße zwischen Paterzell und Peißenberg, Aufnahme vom Oktober 2019.
An der Straße zwischen Paterzell und Peißenberg wurde in Abschnitten gearbeitet. Hier ein Foto vom vergangenen Oktober. © Roland Halmel

Die Sanierung der Kreisstraße zwischen Paterzell und Peißenberg läuft schon geraume Zeit. Derzeit ist der dritte Abschnitt in Bearbeitung - und der soll in nicht allzu ferner Zukunft abgeschlossen sein.

Wessobrunn - Verschiedene Straßenbauprojekte im Wessobrunner Gemeindegebiet waren Thema in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Der dritte Bauabschnitt der Sanierung der Kreisstraße WM 29 von Paterzell nach Peißenberg von Fendt bis zur Ortsgrenze der Nachbargemeinde liegt gut im Zeitplan. Das erfuhr Bürgermeister Georg Guggemos in einem Telefonat mit Andreas Lenker vom Staatlichen Bauamt Weilheim.

Straßenbau: Arbeiten am dritten Abschnitt liegen im Zeitplan

„Bisher gab es nur eine Komplikation mit einer 20-KV-Leitung. Eine Lösung wurde bereits gefunden, sodass weitergearbeitet werden kann“, berichtete Guggemos den Gemeinderäten. „Die Anlieger werden bisher auch gut informiert, es gibt keine Beschwerden“, freute sich der Rathauschef über den reibungslosen Ablauf im Gegensatz zu den ersten beiden Bauabschnitten, bei denen es immer wieder zu Problemen kam.

Die ausführende Firma Strommer aus Schongau wird auch keine Sommerpause einlegen. „Wie es derzeit aussieht, kann der Zeitplan mit einer Fertigstellung Ende Oktober eingehalten werden“, meinte Guggemos, der zudem mit dem Kreiskämmerer Norbert Merk über die Möglichkeit der Sanierung des Teils der Kreisstraße, die durch den Eibenwald führt, sprach.

Straßenbau: Fertigstellung soll Ende Oktober sein

„Der Teil wird als Letztes gemacht. Hier soll eine zwölf Zentimeter dicke Teerschicht aufgetragen werden. An der Trassenführung und der Fahrbahnbreite ändert sich nichts“, erklärte Guggemos. Der Bau soll begonnen werden, wenn der Landkreis die Auswirkungen der Corona-Krise abschätzen kann, führte der Rathauschef aus.

Mit dem vom Landkreis geplanten Ausbau des überaus schlechten Streckenabschnitts durch das Naturschutzgebiet Eibenwald zeigten sich die Wessobrunner Gemeinderäte im Anschluss allerdings nicht zufrieden. Nur die Teerdecke zu erneuern war einigen Räten zu wenig. „Auch eine Verbreiterung wo es geht wäre nicht schlecht, um die Unfallgefahr zu reduzieren“, erklärte Andreas Reßler. „Breiter machen wäre gut, denn wenn sich dort zwei Lastwagen begegnen, wird es richtig eng“, ergänzte Michael Geburek. „Vielleicht kann man ja wenigsten ein paar Ausweichstellen einplanen“, regte Gerlinde Sterr an.

Die Anregungen will nun Guggemos an die Zuständigen weiterleiten. Der Bürgermeister hatte auch noch Informationen zu einem weiteren Straßenbauprojekt, der Sanierung der Kreisstraße von Forst nach Birkland parat. „Sie ist vorgemerkt, aber die Corona-Situation lässt derzeit keine Aussage zu, wann sie gemacht wird“, schloss Guggemos seine Ausführungen.

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