Imposante Anlage: Kloster Wessobrunn, das seine Ursprünge 753 mit der Gründung einer Benediktinier-Abtei hat. rh

Kloster Wessobrunn soll verkauft werden

Wessobrunn - Hohe Unterhaltskosten und das hohe Alter der Schwestern machen den Missions-Benediktinerinnen zu schaffen

Allein die Heizung verschlingt weit über 50 000 Euro pro Jahr. Dazu kommt die Alterstruktur der 15 im Kloster wohnenden Ordensschwestern. Die Jüngste ist bereits weit über 60 Jahre alt.

„Von Seiten der Ordensgemeinschaft besteht deshalb die Bereitschaft, das Klostergebäude abzugeben“, erklärten die Missions-Benediktinerinnen, die ihren Hauptsitz in Tutzing haben. Aufgrund der besonderen künstlerischen, kulturellen und religiösen Bedeutung der Klosteranlage stellen die Ordensschwestern aber konkrete Bedingungen an den potenziellen Käufer. Sie fordern für eine angemessene Nachnutzung ein wirtschaftlich tragfähiges Fundament, damit die Anlage erhalten werden kann. Darüber hinaus müsse die besonderen Spiritualität und Historie berücksichtigt werden und besondere Gebäudeteile müssten weiter öffentlich zugängig sein.

„Die bayerische Staatsregierung zeigt Interesse, daneben gibt es aber auch private Investoren“, berichtet Schwester Hildegard, die Priorin des Ordens. Konkrete Verhandlungen über einen Kauf fanden noch nicht statt. „Es sind nur Gespräche“, ergänzt Schwester Hildegard.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Verpackung aus Maisstärke und Zuckerrohr: Bäckerei „Kasprowicz“ setzt auf Bioplastik
“Grüner“ einkaufen können Kunden in den Filialen der „Bäckerei und Konditorei Kasprowicz“. Nicht nur Schnittbeutel für Brot sind aus umweltfreundlicherem Material. 
Verpackung aus Maisstärke und Zuckerrohr: Bäckerei „Kasprowicz“ setzt auf Bioplastik
Urgestein Holzmann hört auf
Klemens Holzmann ist ein politisches Urgestein im Landkreis. Seit 1996 amtiert der Bürgermeister in Eglfing. Bald ist Schluss: Zur Wahl 2020 tritt der heute 67-Jährige …
Urgestein Holzmann hört auf
„Klosterwirt“ in Polling: Jetzt gibt es grünes Licht für Sanierung
Seit einem Jahr ist die „Alte Klosterwirtschaft“ in Polling geschlossen. Nun gibt es grünes Licht für die Renovierung. Auch die Wirtefrage wird bald geklärt, heißt es. 
„Klosterwirt“ in Polling: Jetzt gibt es grünes Licht für Sanierung
Waxnstoana wollen Weltrekord im Platteln nach Bayern holen - jetzt wird trainiert
Nur noch ein paar Wochen sind es bis zum 30. Mai. Dann wollen die „Waxnstoana“ versuchen, den Weltrekord im Burschenplattler nach Bayern zu holen.
Waxnstoana wollen Weltrekord im Platteln nach Bayern holen - jetzt wird trainiert

Kommentare