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Die Probleme auf der Werdenfelssstrecke nehmen kein Ende: Vier Züge sind am Dienstag ausgefallen.

Züge ausgefallen

Wieder Ärger auf der Werdenfelsstrecke

Landkreis - Die Probleme auf der Werdenfelsstrecke nehmen kein Ende: Vier Züge sind am Dienstag ausgefallen.

Im frühmorgendlichen Berufsverkehr fiel je ein Zug in beide Richtung aus. Grund war laut Bahn-Sprecher Franz Lindemair die plötzliche Erkrankung eine Lokführers, für den kein Ersatz gefunden werden konnte.

Technische Probleme waren dagegen die Ursache für zwei weitere Zugausfälle: Für die Passagiere, die um 9 Uhr am Münchner Hauptbahnhof Richtung Weilheim losfuhren, endete die Fahrt in Tutzing. „Dort gab es ein Kupplungsproblem beim Entkoppeln der beiden Zugteile“, so Lindemair. Der Bordrechner des Zugs wurde daraufhin heruntergefahren, was nicht den gewünschten Erfolg zeigte: Der Zug musste aufs Abstellgleis, die Fahrgäste warteten auf den nächsten Zug.

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„Es ist das leidige Problem mit den Kupplungen, das uns so viel Kummer und Sorgen bei den Reisenden beschert“, so Lindemair. Es gebe inzwischen „gesicherte Erkenntnisse“, dass Softwareprobleme bei bestimmten Zügen das Kuppeln scheitern lassen. Der Hersteller untersuche dies derzeit.

Die Pannenserie ging gestern noch weiter: Der Zug, der um 11.50 Uhr aus Garmisch in Weilheim hätte eintreffen sollte, endete in Murnau, wo alle aussteigen mussten. Grund war eine festgefahrene Bremsscheibe.

mm

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