Angeblich 20.000 nicht gezahlt

Wielenbacherin wird Opfer von Telefonbetrug

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Auf eine Telefonbetrügerin fiel ein ältere Frau aus Wielenbach herein. Weil sie doch noch Verdacht schöpfte und zur Polizei ging, konnte ihr Geld zurückgeholt werden.

Wielenbach - Eine Frau meldete sich am Montag gegen 8 Uhr telefonisch bei  der  älteren Wielenbacherin und gab vor, vom Amtsgericht zu sein. Der Frau wurde vorgeworfen, sie habe einen Vertrag bei der Firma „Europäische Gewinngemeinschaft“ nicht gekündigt und müsse nun mit einer Strafe von 20.000 Euro rechnen. In der Folge wurde die ältere Frau durch eine weitere Täterin - angeblich vom Oberlandesgericht München  - angerufen, die  ihr eine außergerichtliche Einigung durch  Zahlung einer niedrigen vierstelligen Summe vorschlug. 

Die ältere Dame überwies das Geld, ging dann aber zur Polizei,  da ihr die Sache nicht ganz geheuer war. Glücklicherweise konnte die Überweisung noch gestoppt werden.

Die Polizei Weilheim warnt in diesem Zusammenhang vor den vielfältigen Ausprägungen des sogenannten Legendenbetruges. Das Opfer wird in der Regel am Telefon  unter Druck gesetzt,  und es werden große Geldforderungen gestellt. Anschließend werden die Summen zur Erleichterung des Opfers reduziert. In anderen Fällen wird auch die Notsituation eines Angehörigen vorgegaukelt.

Die Polizei empfiehlt daher, bei zweifelhaften Anrufen Kontakt mit den Beamten  aufzunehmen.

Rubriklistenbild: © dpa / Julian Stratenschulte

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