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„Das Wichtigste in den Gemeinden sind die Bürger“: Landrätin Andrea Jochner-Weiß begrüßte beim Neujahrsempfang im Hof am Mühlbach u.a. Minister Dobrindt (2.v.l.) und Bürgermeister Korbinian Steigenberger (3.v.l.). 

CSU-Empfang in Wielenbach

Ein „hartes Jahr“ nach dem anderen

Wilzhofen - Beim Empfang der CSU Wielenbach ging es um Asyl, Straßen und Geld. Die Landrätin bezeichnete 2015 als  härtestes Jahr ihres Lebens.

„Das Wichtigste in einem Land sind die Gemeinden, und das Wichtigste in den Gemeinden sind die Bürgerinnen und Bürger.“ Mit diesen Worten begrüßte Andrea Jochner-Weiß die rund 40 Gäste, die am Sonntagabend zum Neujahrsempfang des Wielenbacher CSU-Ortsverbands in den Hof am Mühlbach gekommen waren.

Dank gebühre vor allem jenen, die sich fürs Gemeinwohl engagierten, so die Ortsvorsitzende, die in ihrer Funktion als Landrätin die Anwesenden auf die zu erwartende Kreisumlage einstimmte. Diese werde „auf lange Sicht so hoch bleiben, wie sie ist“. Grund dafür seien die geplanten Investitionen des Landkreises in die Schulen (100 Millionen Euro) und das Krankenhaus in Weilheim (30 Millionen).

Eine weitere große Herausforderung sieht Jochner-Weiß in der Unterbringung der Asylbewerber. 1700 seien derzeit im Landkreis, 55 würden jede Woche hinzukommen. Jetzt müssten alle Gemeinden ihre Quote von drei Prozent erfüllen. Zu den Anforderungen in ihrem Amt meinte die Landrätin, dass sie 2015 gedacht habe, es sei das härteste Jahr ihres Lebens – aber: „Da habe ich noch nicht gewusst, was 2016 kommt.“

Dem stimmte der CSU-Landtagsabgeordnete Harald Kühn zu. Angesichts der zu bewältigenden Aufgaben sagte er: „Langweilig wird es nicht.“ Auch Alexander Dobrindt sieht das neue Jahr so: „Es wird kein Jahr, das leichter wird als das vergangene.“ Nicht nur die Flüchtlingssituation sei eine Herausforderung, es dürften auch die anderen Aufgaben nicht vergessen werden. Er nannte den Ausbau des Breitbandnetzes und den Bau der Weilheimer Umfahrung, die sich auch auf Wielenbach auswirke. Dank gab es von Bürgermeister Korbinian Steigenberger für Dobrindt: Der Bundesverkehrsminister habe sich dafür eingesetzt, dass beim Ausbau der B 2 (wir berichteten) eine für Wielenbach akzeptable Lösung gefunden wurde.

Alfred Schubert

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