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13 Männer und drei Frauen kandidieren bei der Kommunalwahl in Wielenbach für die „Freie Wählerschaft Haunshofen-Bauerbach“.

„Freie Wählerschaft Haunshofen-Bauerbach“

16 Kandidaten für den Wielenbacher Gemeinderat

Die „Freie Wählerschaft Haunshofen-Bauerbach“ hat eine volle Liste für die Wahl des Wielenbacher Gemeinderats. Für das Amt des Bürgermeisters wollte aber keiner kandidieren. Dazu kommt noch eine Besonderheit: Wegen eines Formfehlers gab es zwei Aufstellungsversammlungen.

Wielenbach–Auf den Tag genau sechs Jahre nach der vorigen Aufstellungsversammlung trafen sich bereits am 19. Dezember 40 Bürger, um wieder die Liste „Freie Wählerschaft Haunshofen-Bauerbach“ aufzustellen. Der erste Wahlgang, der einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt ermitteln sollte, fiel gleich mangels Interessenten aus. Nachdem der amtierende Bürgermeister Korbinian Steigenberger vorgeschlagen worden war, lehnte er sofort ab. Es sei „eindeutig“, dass er sich „nicht mehr zur Wahl stelle“. Er bezog sich damit auf frühere Aussagen. Auch auf den Aufruf an die Versammlung erklärte sich niemand bereit, für das Amt zu kandidieren.

Das nächste Ziel, eine volle Liste zur Wahl zu stellen, wurde erreicht. Da die Gemeinde über 3000 Einwohner hat, umfasst diese Liste nur so viele Plätze wie der Gemeinderat Sitze hat. Die Verdoppelung der Kandidatenzahl, die bei kleineren Gemeinden möglich ist, kommt hier nicht zum Tragen.

Hier finden Sie eine Übersicht zur Kommunalwahl in Bayern

Die 16 Personen, die bereit waren, für die Liste zu kandidierten, wurden schnell gefunden. In geheimer Wahl musste nur noch die Reihenfolge ermittelt werden, in der sie auf dem Wahlzettel stehen werden. Dabei wurden fünf Stichwahlen nötig, wobei eine wieder kein Ergebnis lieferte. Erst nach dem zweiten Durchgang stand das Ergebnis fest. Ersatzkandidaten wurden nicht aufgestellt.

Wegen eines Formfehlers bei der Einladung zur Versammlung wurde laut Steigenberger am 9. Januar eine weitere Versammlung abgehalten. Diese brachte keine Veränderung der Kandidatenliste, es wurden aber zwei Ersatzkandidaten hinzugewählt: Christine Unterreiner und Elisabeth Specker-Fendt.

Wählen können die Bürger am 15. März 2020. Wer bis 23. Februar keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, soll sich laut Steigenberger zur Klärung bei der Gemeinde melden. Neu ist, dass die Benachrichtigung heuer aus Datenschutzgründen im Kuvert verschickt wird. Briefwahlunterlagen können vom 10. Februar bis 9. März schriftlich beantragt werden. Danach ist bis 13. März eine Beantragung nur noch persönlich im Rathaus möglich. Telefonisch können die Unterlagen laut Steigenberger nicht beantragt werden. 

Alfred Schubert

Die Kandidaten der „Freien Wählerschaft Haunshofen-Bauerbach“:

1. Franz Steigenberger (55, Landwirtschaftsmeister)

2. Florian Brennauer (40, Zimmerermeister)

3. Elisabeth Kroiher (62, Hausfrau)

4. Georg Lautenbacher (46, Heizungsbaumeister)

5. Andreas Zach (28, Landwirtschaftsmeister)

6. Susanne Zach (53, Bürokauffrau)

7. Siegfried Gawellek (57, Logistikleiter)

8. Korbinian Steigenberger jun. (34, Bautechniker)

9. Peter Ginter (36, Landwirtschaftsmeister)

10. Ludwig Schmid (56, Landwirt)

11. Max Steigenberger (26, Maschinenbautechniker)

12. Andreas Süßmair (35, Versorgungstechniker)

13. Helena Mayerhofer (23, Lehramtsstudentin)

14. Georg Fendt-Specker (40, Landwirtschaftsmeister)

15. Heinrich Weinzierl (55, Landwirtschaftsmeister)

16. Rainer Wissel (60, Industriemeister)


Lesen Sie mehr über die Kommunalwahl im Landkreis Weilheim-Schongau.

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