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Die meisten der FW-Kandidaten aus Wielenbach mit Bürgermeister-Kandidat Frank Buchberger (vorn Mitte) und Landtagsabgeordneter Susann Enders (l.).

Der Bürgermeisterkandidat stellte seine Ziele vor

Kommunalwahl 2020: Buchberger kandidiert für FW in Wielenbach

Der Ortsverband der Freien Wähler (FW) Wielenbach stellte bei einer Mitgliederversammlung seine 16 Kandidaten für den Gemeinderat sowie mit Frank Buchberger seinen Bürgermeisterkandidaten auf.

Wielenbach – Als gut aufgestellt bezeichnete Susann Enders, Abgeordnete im Bayerischen Landtag und Generalsekretärin der FW im Landtag, den Ortsverband Wielenbach. Die Abgeordnete ging in ihrer Ansprache auch auf die Landespolitik ein: „Im Dialog haben wir immer einen gesunden Mittelweg gefunden. Die Vernunftsehe mit der CSU hat sich bewährt und tut Bayern gut.“ 

Kommunalwahl 2020: Einigkeit bei der Aufstellungsversammlung in Wielenbach

Viele Themen, die auf Landesebene eine Rolle spielten seien FW-Themen: etwa „Strabs“ (Straßenausbaubeiträge) und „Strebs“ (Straßenerschließungsbeiträge), die Kita-Beiträge und der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft. Auch auf regionaler Ebene gibt es für die FW Erfolge, wie die Gründung der Ortsverbände Peißenberg und Pähl.

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Nach Enders Ausführungen lud Ortsvorsitzender Hermann Gerold zur Wahl. Stimmberechtigt waren 20 Mitglieder, bei denen in allen Punkten Einigkeit herrschte. So konnte die Wahl unter Leitung von Enders flott vonstatten gehen.

Kurz stellte sich FW-Bürgermeisterkandidat Frank Buchberger vor. Der 56-Jährige wohnt in Haunshofen, hat drei erwachsene Kinder und ist von Beruf Techniker im Hoch- und Tiefbau. Sieben Jahre war er in der Verwaltung von Wielenbach tätig.

Kommunalwahl 2020: Straßenausbau gehört zu den Zielen des Bürgermeisterkandidaten

„Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber ich bin flexibel und weiß, dass hier einiges im Argen liegt“, so Buchberger über seine Kandidatur. Wichtig sind ihm die Belange von Senioren und Kindern. Auch der Ausbau verschiedener Straßen, die in einem schlechten Zustand seien (etwa die Edelweißstraße), und die Förderung von altersgerechtem Wohnen gehören zu seinen Zielen.

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Von den Gemeinderats-Kandidaten, die allen Anwesenden bekannt waren, stellte sich nur Verena Bartl kurz vor. Die Gymnasiallehrerin (28) ist Wilzhofenerin und fühlt sich eng mit ihrer Heimat verbunden. „Ich will mich auf kommunaler Ebene engagieren, was für mich noch jetzt noch Neuland ist“, so Bartl.

VON INGE BEUTLER

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