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Für den richtigen Schwung sorgte die Musikkapelle Fischen (auf dem Wagen) beim dreimaligen Umritt um die Kirche St. Leonhard, bestaunt von wetterfesten Zuschauern.
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Segen für Ross und Reiter spendete, gut beschirmt, Pfarrer Manfred Mayr aus Weilheim.
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Leonhardi in Bauerbach

Segen im Regen für Ross und Reiter

Bei trübem, regnerischem und kaltem Novemberwetter sammelten sich am Leonharditag in Bauerbach Ross und Reiter.  Genauso wie unentwegte Zuschauer, die warm eingepackt mit Handschuhen Mützen und Schirm dabei waren.

Bauerbach – Dann spielte die Haunshofener Kapelle auf dem Friedhof eine getragen Weise, zu der die Gläubigen und Pfarrer Manfred Mayr aus Weilheim, in Vertretung von Pfarrer Martin Brestele, der auf Fortbildung weilt, aus der Kirche kamen.

Die Teilnehmer und ihre Rösser, die geduldig ausharrten, warteten auf den Segen. Dann setzte sich der Zug in Bewegung – voran die beiden Bernriederinnen Marie Borowski mit der 23-jährigen „Sheeka“ und Sabrina Prasselsberger, „Ich bin schon das zehnte Mal beim Bauerbacher Ritt dabei, heute morgen habe ich dem Pferd Zöpfchen geflochten und es mit Blumen geschmückt“, erzählt sie. Das gleiche tat auch Sabrina Prasselsberger, die mit Pflegepferd „Joy“, einem Haflinger, schon fünfmal in Bauerbach dabei war. Jedes Jahr mit dabei sind Ina und Lotta Penzinger aus Haunshofen mit ihren Pferden „Sindy“ und „Jupiter“, um sich den Segen zu holen. Diesen Segen spendete Pfarrer Manfred Mayr von der Friedhofsmauer aus. „Schütze unsere Tiere vor Krankheiten und Gefahren, halte alle schädlichen Einflüsse von ihnen fern. So können sie Freude für den Menschen sein“, bat er.

Nach den beiden Bernrieder Vorreiterinnen sorgte der Wagen mit der Musikkapelle Fischen für schwungvolle Musik. Danach reihten sich abwechselnd fünf Kutschen und 26 dezent geschmückte Pferde mit ihren Reiterinnen und Reitern ein.

Da das Wetter heuer nicht mitspielte, beschlossen die Veranstalter, die Teilnehmer nicht dreimal durchs Dorf, sondern dreimal um die Kirche ziehen zu lassen. Anschließend traf man sich beim „Steidlwirt“ zum Aufwärmen und zur Brotzeit. 

Inge Beutler

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