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Ein volles Festzelt, starke Sprüche und jede Menge Selbstbewusstsein seitens der CSU: Der Auftritt von Horst Seehofer am Montagabend im Festzelt von Haunshofen hielt, was sich die Besucher erwartet hatten.
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Ein volles Festzelt, starke Sprüche und jede Menge Selbstbewusstsein seitens der CSU: Der Auftritt von Horst Seehofer am Montagabend im Festzelt von Haunshofen hielt, was sich die Besucher erwartet hatten.
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Ein volles Festzelt, starke Sprüche und jede Menge Selbstbewusstsein seitens der CSU: Der Auftritt von Horst Seehofer am Montagabend im Festzelt von Haunshofen hielt, was sich die Besucher erwartet hatten.

Rund 1200 Besucher

Seehofer und Dobrindt im Festzelt: So war der Abend in Haunshofen

Ein volles Festzelt, starke Sprüche und jede Menge Selbstbewusstsein seitens der CSU: Der Auftritt von Horst Seehofer am Montagabend im Festzelt von Haunshofen hielt, was sich die Besucher erwartet hatten.

Haunshofen – Die Rollen an diesem Abend waren klar verteilt: Der Ministerpräsident schwebte über den Dingen, der hiesige Wahlkreisabgeordnete Alexander Dobrindt gab den Scharfmacher, und zum Schluss durfte Landrätin Andrea Jochner-Weiß Horst Seehofer für dessen „gelebte Koalition mit dem Bürger“ danken, nachdem der sich charmant über sie lustig gemacht hatte.

Eigentlich hatte er den Termin im Festzelt nicht auf seiner Agenda, begann Seehofer, „aber dann begann die Landrätin mich zu verfolgen. . .“ Und so habe er dank Jochner-Weiß’ Hartnäckigkeit umgeplant, um nach Haunshofen zu kommen. Selbstironie ließ Seehofer bei einem geschichtlichen Rückblick aufblitzen – bezug nehmend auf Vorwürfe seiner Gegner, er ändere seine Standpunkte nach Belieben. Vor über 200 Jahren hätten die Wittelsbacher im Krieg zwischen Österreichern und Napoleon mal auf der einen, mal auf der anderen Seite gestanden. Das habe Bayern nicht geschadet, nach jedem Seitenwechsel habe sich das Staatsgebiet vergrößert. Das sei im historischen Nachklang als geschickte Strategie bewertet worden. Müsse man denn erst tot sein, um zu solchen Ehren zu kommen?, fragte Seehofer. 

Keine Fragen offen ließ der Ministerpräsident bei seinen beiden Lieblingsthemen „Zuwanderung“ und „Innere Sicherheit“. Liberalität und ein starker Staat schlössen sich dabei nicht aus. „Wer für einen starken Staat eintritt, der ist kein Rechtsradikaler“, so Seehofer, dessen Rede mehrfach von Applaus der rund 1200 Besucher begleitet wurde. Den Diesel-Skandal streifte er nur kurz: Deutsche Autos seien immer noch die umweltfreundlichsten auf der Welt. „Wir wollen keine Stinker aus dem Ausland.“ Zum Schluss ging Seehofer auf das Verhältnis zur Bundeskanzlerin ein: „Ich vertrage mich mit Angela Merkel, Angela Merkel verträgt sich mit mir.“ Bei strittigen Themen empfange sie ihn in Berlin wie einen Gast, von dem man froh sei, wenn er wieder geht, sagte er unter dem Gelächter der Besucher. Ein dickes Lob hatte er für Alexander Dobrindt parat, den Wahlkreisabgeordneten und Verkehrsminister aus Peißenberg. „Sein Freund“ sei schon jetzt ein großer Politiker, „weil er zwischen Angela Merkel und mir überlebt hat“. 

Dem Angesprochenen blieb es vorbehalten, die Besucher auf Seehofers Rede einzustimmen. Das tat er lautstark und deftig – in Generalsekretär-Manier. Er wetterte gegen die linken Chaoten beim G 20-Gipfel in Hamburg und gegen Kanzlerkandidat Martin Schulz, der gesagt hatte „links sein und Gewalt“ schlössen sich aus. Zudem wolle der die Maut abschaffen. Obwohl das Geld hierfür dringend nötig sei für Investitionen ins Straßennetz. Alle in der EU seien für die Maut in Deutschland, so Dobrindt. „Und dann kamen die Österreicher. . .“, die dagegen klagen. Er erwarte, dass die Nachbarn mit der gleichen Selbstverständlichkeit für die Straßenbenutzung zahlen, wie dies die Deutschen täten. Jüngst bei seiner Fahrt an den Gardasee habe er für Hin- und Rückweg 64 Euro für die Straßenbenutzung in Österreich und Italien bezahlt.

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