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Vorschläge für mehr Sicherheit: Siegfried Schwaiger möchte, dass die Verkehrssituation an dieser Stelle nördlich von Wielenbach verbessert wird.

Siegfried Schwaiger übt Kritik

Umfahrung Wielenbach birgt Gefahren

Siegfried Schwaiger aus Wielenbach  kritisiert  unter anderem die spärliche Beschilderung an der Umfahrung. Er hat aber auch Ideen zur Verbesserung der Situation. 

Wielenbach – Sorgen um die Sicherheit auf der Wielenbacher Umfahrung macht sich Siegfried Schwaiger. Er hält die Straße für besonders gefährlich, vor allem die Einmündung der Pähler Straße nördlich des Dorfs. Hier hat sich erst vor kurzem wieder ein schwerer Unfall ereignet. Der Fahrer eines Transporters hatte beim Einbiegen von der Pähler Straße auf die Staatsstraße in Richtung Norden ein vorfahrtsberechtigtes Auto übersehen. Eine Person wurde schwer verletzt, zudem entstand Sachschaden in Höhe von 45 000 Euro.

Schwaiger sieht einen Grund für Unfälle in der Unübersichtlichkeit der Stelle. Hier treffen auf engstem Raum vier Straßen und Wege auf die Umgehungsstraße. Die Beschilderung aus Richtung Wielenbach ist dabei äußerst spärlich. Besonders Ortsunkundige haben es nach Einschätzung von Schwaiger daher nicht leicht, hier nichts falsch zu machen. Auch auf der Staatsstraße sieht Schwaiger eine Gefahr. Von Norden kommende Autofahrer, die nach Wielenbach wollen, müssten auf der Staatsstraße, auf der sehr hohe Geschwindigkeiten gefahren werden, stark abbremsen, um rechtwinklig abbiegen zu können. Wenn dort bereits ein von Wielenbach kommendes Fahrzeug steht, sei dies – besonders bei Nässe und Schneeglätte – nur noch im Schritttempo möglich. Dadurch bestehe die Gefahr von Auffahrunfällen – und von Unfällen mit dem Gegenverkehr, wenn ein zu schnell fahrender Autofahrer nach links ausweichen würde.

Ähnlich, wenn auch nicht ganz so gefährlich sieht Schwaiger die weiter südlich liegende Zufahrt zum Sportplatz, wo bei Veranstaltungen reger Verkehr herrsche. Schwaiger hält es für sinnvoll, die Verkehrssicherheit an der Umfahrung zu verbessern. So sollten möglichst bald die Beschilderung ergänzt und weiter gehende Überholverbote und Geschwindigkeitsbeschränkungen eingerichtet werden. Langfristig hält er den Bau von Abbiegespuren für sinnvoll. Es sollte auch überlegt werden, ob ein Kreisel die Gefahren reduzieren könnte.

Martin Dondl, Sachgebietsleiter am Staatlichen Bauamt, stellt fest, dass an dieser Stelle die Wegweisung „relativ schlecht“ ist. Es sei aber bereits geplant, Schilder aufzustellen. Außerdem würden die beiden Stellen bei der nächsten Verkehrsschau genauer untersucht.

Ein Problem an der Umfahrung ist laut Dondl bereits gelöst worden. Bei der Einmündung in die Bundesstraße habe es früher relativ viele Auffahrunfälle gegeben. Durch das Aufstellen der Sichtschutzwand würden Autofahrer gezwungen, anzuhalten. Dadurch käme es zwar bei dichtem Verkehr zu etwas längeren Wartezeiten, der Vorteil der Sicherheit wiege aber den Nachteil einer längeren Wartezeit auf. Sicherer werden soll es laut Dondl bald auch auf der Bundesstraße B2. Für 2019 sei der Baubeginn für eine Überführung an der Abzweigung nach Tutzing geplant, danach werde die B2 in Richtung Weilheim ausgebaut.

Alfred Schubert 

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